Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Auch nach dem CanG gängige Praxis: wie läuft eine MPU? Von Anordnung, Abstinenzzeiten bis zum Bestehen...
Bernd Stromberg
Beiträge: 30
Registriert: Mi 25. Jun 2014, 12:00

Re: Cannabis Patient, Bonn, PKW Kontrolle

Beitrag von Bernd Stromberg »

Cookie hat geschrieben: Mo 3. Mai 2021, 17:49 Ich hoffe doch Cookies mit Zugabe?! In jedem Fall guten Appetit ;).
ja, sie haben ca 19% Schokolade intus :D
ganjaman420
Beiträge: 64
Registriert: Di 7. Apr 2020, 08:06

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von ganjaman420 »

Vielleicht kann dir die grüne hilfe dabei helfen
https://www.gruene-hilfe.de/
Legalize it!
Jack Dragon
Beiträge: 3
Registriert: Di 18. Mai 2021, 17:03

Gültigkeitsdauer Rezept bei Kontrolle

Beitrag von Jack Dragon »

Hallo,

ich bin seit einiger Zeit Cannabis Patient als Selbstzahler. Die Anwendung mit dem Vaporizer erfolgt sehr unregelmäßig, z.B. 14 Tage gar nicht, dann mehrere Tage hintereinander. Die Anwendung ist immer nur Abends vor dem Schlafen gehen, am nächsten Morgen habe ich keinerlei beeinträchtigungen davon, d.h. es besteht kein Unterscheid zu abstinenten Zeiten beim Autofahren.

Das funktioniert für mich sehr gut, bedeutet aber auch das ich mit der minimalen Verschreibungsmenge von 5g sehr lange auskomme. Es sind inzwischen 8 Monate rum und ich habe noch knapp die Häfte in der Dose, d.h. es kann gut sein ich mit einer 5g Verschreibung so 1 Jahr oder länger auskomme.

Was mich zu der Frage führt:
wie sieht das, wenn ich mit einem 1 Jahr alten Rezept in eine Verkehrskontrolle mit Test komme, gibt das Probleme in Bezug auf die Gültigkeit?

Hat das Rezept eine Gültigkeitsdauer, muss man das regelmäßig erneuern, auch wenn man noch genug Substanz hat ?


Viele Grüße,

Jack
Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 5024
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Gültigkeitsdauer Rezept

Beitrag von Cookie »

Hui, das ist wirklich eine geringe Menge... nun, wenn Du nicht mehr brauchst und das ggf. vom Arzt bestätigt bekommst, ist alles okay. Das Rezept hast Du ja dabei, also kein Grund zur Sorge - auch wenn ich die verstehen kann ;). Die Frage kam auch noch nie.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Geiselgangster
Beiträge: 3
Registriert: Sa 9. Dez 2017, 19:41
Wohnort: Krefeld

Re: Gültigkeitsdauer Rezept

Beitrag von Geiselgangster »

Ein BTM-Rezept ist soweit mir bekannt ist nur 1 Monat gültig. Das würde bedeuten das du nach Ablauf des Rezeptes die Restmenge verwerfen musst,um dir anschließend ein neues Rezept ausstellen zu lassen. Man möge mich aber korrigieren,sollte dies nicht korrekt sein!

VG
Benutzeravatar
Cookie
Beiträge: 5024
Registriert: Sa 27. Aug 2016, 14:20

Re: Gültigkeitsdauer Rezept

Beitrag von Cookie »

Ein BTM Rezept ist sogar nur 1 Woche gültig - aber das gilt nur für das Einlösen des Rezepts, nicht für die Verwendungsdauer des Medikaments hinterher. Nein, Du musst nichts wegwerfen.
"A mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open." - Frank Zappa
Benutzeravatar
Martin Mainz
Board-Administration
Beiträge: 4667
Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39

Re: Gültigkeitsdauer Rezept bei Kontrolle

Beitrag von Martin Mainz »

Hab den Titel ein wenig angepasst
Ehrenamtlicher Foren-Putzer

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich :mrgreen:
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
LegalizeNOW
Beiträge: 18
Registriert: Mi 19. Mai 2021, 13:25

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von LegalizeNOW »

Hi. Ich habe ein ähnliches Problem und wollte deshalb nicht nochmal einen neuen Thread öffnen.

Mir wurde vor 2 Jahren der Führerschein wegen regelmäßigen konsum entzogen ohne Zusammenhang mit dem Straßenverkehr. Die eingelegten Rechtsmittel hatten in allen drei Instanzen keine wirkung sodass nur noch die Verfassungsbeschwerde geblieben wäre. Um zeit zu sparen verzichtete ich darauf und beantragte nun die neuerteilung.

Da ich nun Rezept und Verordnung vorlegen konnte wurde eine Mpu angeordnet mit folgender Fragestellung:

- Ist die kraftfahreignung trotz der dauermedikation und vormaligem regelmäßigen cannabiskonsum gegeben?
- Nimmt Herr. ... zuverlässig nur nach ärztlicher Verordnung ein und vermeidet somit die missbräuchliche Einnahme?

Daraufhin trat ich mit diversen Mpu Stellen in Verbindung und habe heute ein Angebot aus Magdeburg erhalten. Die dame erklärte mir das diese Art der Mpu umfangreicher wäre und somit ca. 1200 Euro für die Untersuchung anfallen würden. Das hat mich erstmal schockiert!

Da ich hier in diesem Thread schon gelesen habe das jemand beim Verkehrsmediziner das Fahreignungsgutachten nach Fev 5.2 mit Corporal test in Verbindung mit einer dauermedikation für 70 Euro bekommen und einfach bei der Mpu eingereicht hat. Und somit nur die "normale" Untersuchung bezahlen musste.

Hat jemand irgendwo positive Erfahrung mit einer Mpu Stelle im Zusammenhang mit Cannabis als Dauermedikation gemacht und kann mir etwas empfehlen??

#LegalizeIt
ganjaman420
Beiträge: 64
Registriert: Di 7. Apr 2020, 08:06

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von ganjaman420 »

Mein Arzt sagte ,Wer noch nicht auffällig war im Straßenverkehr und keine Vorgeschichte (MPU) hatte ,der darf nicht zu einer MPU gezwungen werden, für die jenigen genügt ein Verkehrsmedezinisches Gutachten.
Aber viele Führerscheinstellen versuchen trotzdem rechtswidrig oft eine MPU zu erzwingen...kann man leider nur rechtlich was dagegen Unternehmen. Die ACM hat eine Liste mit Anwälten, die Erfahrung mit diesem Thema haben.
Legalize it!
LegalizeNOW
Beiträge: 18
Registriert: Mi 19. Mai 2021, 13:25

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von LegalizeNOW »

Alexhh89 hat geschrieben: Do 20. Mai 2021, 07:36 Mein Arzt sagte ,Wer noch nicht auffällig war im Straßenverkehr und keine Vorgeschichte (MPU) hatte ,der darf nicht zu einer MPU gezwungen werden, für die jenigen genügt ein Verkehrsmedezinisches Gutachten.
Aber viele Führerscheinstellen versuchen trotzdem rechtswidrig oft eine MPU zu erzwingen...kann man leider nur rechtlich was dagegen Unternehmen. Die ACM hat eine Liste mit Anwälten, die Erfahrung mit diesem Thema haben.
Schade das dein Arzt kein Richter oder Anwalt ist. Als regelmäßiger Konsument hat man da leider keine Chance. Habe den Rechtsweg bereits ausgeschöpft.
ganjaman420
Beiträge: 64
Registriert: Di 7. Apr 2020, 08:06

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von ganjaman420 »

Die momentane Rechtslage ist einfach unerträglich. Ich hoffe es ändert sich einiges zur Wahl.
Legalize it!
Florian Rister
Board-Administration
Beiträge: 3370
Registriert: Mo 13. Feb 2012, 15:43
Wohnort: Berlin

Re: Gültigkeitsdauer Rezept bei Kontrolle

Beitrag von Florian Rister »

Ein Arztbrief, in dem der Arzt die Art der Anwendung und die Fahrtüchtigkeit sowie mögliche Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit ausformuliert, ist sowieso zum Auto fahren sinnvoll und löst dein Problem.
Legalisierungsbefürworter seit 2000
DHV-Mitglied seit 2010
DHV-Mitarbeiter seit 2014
Jack Dragon
Beiträge: 3
Registriert: Di 18. Mai 2021, 17:03

Re: Gültigkeitsdauer Rezept bei Kontrolle

Beitrag von Jack Dragon »

Vielen Dank schonmal für die Infos. Ich war etwas verunsichert, weil auf der Dose vom Apotheker vermerkt war: verwendbar bis xx.xx.2021 (6 Monate ab Abgabe).

Ich hatte noch nie eine Kontrolle oder irgendwelche Probleme wegen der Substanz.

Eine Kontrolle stelle ich mir bisher so vor:
Ordnungshüter machen Kontrolle, möchten einen Test machen, Hinweis bzw vorzeigen des Rezeptes, Fahrer hat keine Auffälligkeiten oder Ausfallerscheinungen, weiterfahren.

Wofür einen Arztbrief bzw. was sollte da drinstehen / was ist der Hintergrund?

Ich wäre dankbar, wenn das jemand erläutern kann.
Benutzeravatar
Hans Dampf
Beiträge: 1192
Registriert: Fr 29. Sep 2017, 12:31

Re: Gültigkeitsdauer Rezept bei Kontrolle

Beitrag von Hans Dampf »

Florian Rister hat geschrieben: Do 20. Mai 2021, 12:50 Ein Arztbrief, in dem der Arzt die Art der Anwendung und die Fahrtüchtigkeit sowie mögliche Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit ausformuliert, ist sowieso zum Auto fahren sinnvoll und löst dein Problem.
Je nach Bundesland (Grüße aus Bayern...) können die bei so unregelmäßiger Einnahme aber auch die medizinische Anwendung in Frage stellen und den Fall an die FS-Stelle weiter geben.
Das hab ich von meiner Ärztin. Die Fahrtüchtigkeit wird bei Krankheiten ja oft erst durch die Einhahme wieder hergestellt, zum Beispiel bei ADHS oder Schmerzpatienten: Erst wenn die einen gewissen Pegel haben gelten die als eingestellt.

So kann es kommen und gibt auch nicht meine Meinung wieder, sollte man aber im Hinterkopf behalten. Insofern sollte der Arzt die unregelmäßige Einnahme begründen können.
Das ist halt die Juristerei, alles kann nichts muss :D 8-)

Das Datum auf der Dose gibt die zugesicherte Haltbarkeit/Keimsicherheit und Wirkstoffgehaltssicherheit an. Ist die Dose deutlich älter, könnte die Zusammensetzung auch eine andere sein und die gewünschte Wirkung nicht mehr so auftreten. So wandelt sich zum Beispiel THCA zu CBNA um (https://de.wikipedia.org/wiki/Cannabinol) das dann zu CBN wird und eine müde machende Wirkung nachgesagt wird (ohne Quelle).

wie gesagt, nicht meine Meinung und auch nicht meine Erfahrung, aber gerate die falschen Cops/Richter/Gutachter kann dir das zumindest Nerven und Zeit kosten.

Trotzdem locker machen, das sind nur Worst-Case-Szenarien und nach der Wahl 2021 wird es eh viel lockerer werden :ugeek:

Grüße!
Jack Dragon
Beiträge: 3
Registriert: Di 18. Mai 2021, 17:03

Re: Gültigkeitsdauer Rezept bei Kontrolle

Beitrag von Jack Dragon »

Hans Dampf hat geschrieben: Do 20. Mai 2021, 20:18 Insofern sollte der Arzt die unregelmäßige Einnahme begründen können.
Anwendung bei Bedarf, also bei akuten Beschwerden. Cannabis war mit Abstand das das wirksamste Mittel. Da diese Beschwerden nur sporadisch auftreten, wende ich das nicht permanent an, sondern nur bei Bedarf. Würde aber dazu führen, das jeder Drogentest anschlägt.

Florian Rister hat geschrieben: Do 20. Mai 2021, 12:50 Ein Arztbrief, in dem der Arzt die Art der Anwendung und die Fahrtüchtigkeit sowie mögliche Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit ausformuliert, ist sowieso zum Auto fahren sinnvoll und löst dein Problem.
Gibts dazu eine ungefähren Mustertext? Mein Arzt macht mir alles fertig was ich brauche, aber er ist halt Mediziner. "Beobachten Sie sich und die Wirkweise, fahren Sie nicht unter Einfluss Auto, bzw. erst nach ausreichend langem zeitlichem Abstand nach der letzten Anwendung". Alles was darüber hinaus geht, wie z.B. Verkehrskontrolle kennt er sich nicht mit aus.
DaAnda
Beiträge: 4
Registriert: Sa 22. Mai 2021, 22:53

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von DaAnda »

Grüße Euch,

Entweder ich bin blind, hab’s überlesen oder die Frage kam noch nicht auf.

Wenn man als Patient ohne Auffälligkeit aufgehalten wird, sich gegen einen Urin-Test ausspricht und dann eine Blutkontrolle angeordnet wird, die natürlich positiv ausfällt...
Hat man ja aber aufgrund des Attests keine Straftat begangen.
So weit so gut;
Wenn die Herren Polizisten die ganze Sache dann an die Führerscheinstelle melden, entscheidet diese dann ob „nur“ ein verkehrspsychologisches Gutachten benötigt wird oder eine MPU??!?
Muss man dann schon ab dem Moment den Führerschein abgeben oder erst nach nicht bestehen?
Wenn man auf seinen Führerschein aufgrund Jobabhängigkeit als Existenzgrundlage angewiesen ist, was sollte man tun? 🙁

Cannabis wurde mir gegen Schmerzen und langer Opioidbehandlung verschrieben.

Danke Euch 🙏
Jahkob
Beiträge: 125
Registriert: Mi 30. Aug 2017, 19:20

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Jahkob »

Würde dann direkt mal klären lassen ob das Blut abnehmen nicht schon den Tatbestand der Körperverletzung erfüllt. Wenn man sich als Patient "outet" sollte doch ein Bluttest unnötig sein oder sehe ich das falsch?

Ist auf jedenfall eine interessante Frage!
moepens
Beiträge: 1177
Registriert: Fr 16. Jun 2017, 07:45

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von moepens »

Wenn man deutlich widersprochen hat ist es Körperverletzung im Amt.
ganjaman420
Beiträge: 64
Registriert: Di 7. Apr 2020, 08:06

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von ganjaman420 »

DaAnda hat geschrieben: Sa 22. Mai 2021, 23:02 Grüße Euch,

Entweder ich bin blind, hab’s überlesen oder die Frage kam noch nicht auf.

Wenn man als Patient ohne Auffälligkeit aufgehalten wird, sich gegen einen Urin-Test ausspricht und dann eine Blutkontrolle angeordnet wird, die natürlich positiv ausfällt...
Hat man ja aber aufgrund des Attests keine Straftat begangen.
So weit so gut;
Wenn die Herren Polizisten die ganze Sache dann an die Führerscheinstelle melden, entscheidet diese dann ob „nur“ ein verkehrspsychologisches Gutachten benötigt wird oder eine MPU??!?
Muss man dann schon ab dem Moment den Führerschein abgeben oder erst nach nicht bestehen?
Wenn man auf seinen Führerschein aufgrund Jobabhängigkeit als Existenzgrundlage angewiesen ist, was sollte man tun? 🙁

Cannabis wurde mir gegen Schmerzen und langer Opioidbehandlung verschrieben.

Danke Euch 🙏
Vielleicht kann dir das der MPU papst (Theo pütz) beantworten, der sollte sowas Wissen. Hab auch mal bei ihm angerufen, ganz unkompliziert und freundlich hat er mir meine Frage damals beantwortet. Halt uns bitte auf dem Laufenden wenn du mehr raus findest.
Legalize it!
DaAnda
Beiträge: 4
Registriert: Sa 22. Mai 2021, 22:53

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von DaAnda »

Alexhh89 hat geschrieben: So 23. Mai 2021, 09:23 ...
Vielleicht kann dir das der MPU papst (Theo pütz) beantworten, der sollte sowas Wissen. Hab auch mal bei ihm angerufen, ganz unkompliziert und freundlich hat er mir meine Frage damals beantwortet. Halt uns bitte auf dem Laufenden wenn du mehr raus findest.
Ach stark, danke für den Tipp 😊
DaAnda
Beiträge: 4
Registriert: Sa 22. Mai 2021, 22:53

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von DaAnda »

Timeless-Watches hat geschrieben: Do 16. Jan 2020, 11:05 Gestern wurde ich am Nachmittag um 15 Uhr wegen Cannabis in München kontrolliert, ich bin Cannabispatient / Schmerzpatient aufgrund von Athrose und Rheuma im Beckenbereich. Ein Urintest wurde verweigert aufgrund von PAG / Polizeiaufgabengesetz ging es sofort zum Bluttest. Mir wurden Ausfallerscheinungen unterstellt, ich habe seit 16 Stunden nichts mehr konsumiert. Ich bin 28 Jahre alt und seit Jahren Cannabispatient. Ich bin als Privatier nicht auf meinen Führerschein angewiesen und es ist mir dermaßen egal nur tun mir die Leute leid die es sind denn es werden hier Existenzen zerstört. Ich werde gerichtlich gegen alle beteiligten Beamten bis zum äussersten vorgehen, koste es was es wolle.

Servus, wie sieht es denn bei deinem Thema aus?
Langsam aber sicher komm ich zu dem Entschluss ob es nicht besser wäre wieder auf Tabletten umzusteigen um meinen Führerschein nicht zu gefährden 😕
LegalizeNOW
Beiträge: 18
Registriert: Mi 19. Mai 2021, 13:25

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von LegalizeNOW »

LegalizeNOW hat geschrieben: Mi 19. Mai 2021, 13:46 Hi. Ich habe ein ähnliches Problem und wollte deshalb nicht nochmal einen neuen Thread öffnen.

Mir wurde vor 2 Jahren der Führerschein wegen regelmäßigen konsum entzogen ohne Zusammenhang mit dem Straßenverkehr. Die eingelegten Rechtsmittel hatten in allen drei Instanzen keine wirkung sodass nur noch die Verfassungsbeschwerde geblieben wäre. Um zeit zu sparen verzichtete ich darauf und beantragte nun die neuerteilung.

Da ich nun Rezept und Verordnung vorlegen konnte wurde eine Mpu angeordnet mit folgender Fragestellung:

- Ist die kraftfahreignung trotz der dauermedikation und vormaligem regelmäßigen cannabiskonsum gegeben?
- Nimmt Herr. ... zuverlässig nur nach ärztlicher Verordnung ein und vermeidet somit die missbräuchliche Einnahme?

Daraufhin trat ich mit diversen Mpu Stellen in Verbindung und habe heute ein Angebot aus Magdeburg erhalten. Die dame erklärte mir das diese Art der Mpu umfangreicher wäre und somit ca. 1200 Euro für die Untersuchung anfallen würden. Das hat mich erstmal schockiert!

Da ich hier in diesem Thread schon gelesen habe das jemand beim Verkehrsmediziner das Fahreignungsgutachten nach Fev 5.2 mit Corporal test in Verbindung mit einer dauermedikation für 70 Euro bekommen und einfach bei der Mpu eingereicht hat. Und somit nur die "normale" Untersuchung bezahlen musste.

Hat jemand irgendwo positive Erfahrung mit einer Mpu Stelle im Zusammenhang mit Cannabis als Dauermedikation gemacht und kann mir etwas empfehlen??

#LegalizeIt
Hat jemand irgendwo positive Erfahrung mit einer Mpu Stelle im Zusammenhang mit Cannabis als Dauermedikation gemacht und kann mir etwas empfehlen??
ganjaman420
Beiträge: 64
Registriert: Di 7. Apr 2020, 08:06

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von ganjaman420 »

Sieh paar Beiträge zurück da hatte ich einen Link zu einem Patienten gepostet der MPU bei Avus in Hamburg bestanden hat.
Legalize it!
Lui
Beiträge: 18
Registriert: So 11. Feb 2018, 12:07

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von Lui »

LegalizeNOW hat geschrieben: Mi 19. Mai 2021, 13:46Hat jemand irgendwo positive Erfahrung mit einer Mpu Stelle im Zusammenhang mit Cannabis als Dauermedikation gemacht und kann mir etwas empfehlen??
Ich kann dir die Avus in Frankfurt empfehlen.
Ich hatte meine verkehrsmedizinische Untersuchung dort im März 2021. Das bestandene Gutachten kam nach etwa 2-3 Wochen.
Die kennen sich auf jeden Fall mit dem Thema Cannabis als Dauermedikation aus.
ganjaman420
Beiträge: 64
Registriert: Di 7. Apr 2020, 08:06

Re: Cannabisrezept, Patient, Führerschein & MPU

Beitrag von ganjaman420 »

Wie teuer war das Gutachten und wie lief es ab? Haare oder Urin abgeben? Wie oft? Wurdest du von der Führerscheinstell dazu aufgefordert? Danke das deine Erfahrungen mit uns teilst.
Legalize it!
Antworten

Zurück zu „MPU & MPU-Vorbereitung“