Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

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Südhesse
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Südhesse »

respiro hat geschrieben: Fr 11. Feb 2022, 18:29 ein totes Forum. Schade!
Hallo respiro,

auch wenn ich dir jetzt wahrscheinlich überhaupt nicht helfen kann, antworte ich dir trotzdem mal ;)
Teilweise habe ich mir genau die Frage mit der einzufüllenden Menge auch gestellt. Vor Weihnachten wollte ich mir eigentlich einen Vapo bestellen, habe es dann aber doch gelassen und mache das erst wenn es denn endlich legal ist. Meine Vorstellung ist die, dass ich im Vaporizer nur sehr wenig Kräuter einfüllen würde. So wie man es in einer Sebsi oder ähnlich kleiner Pfeife macht. Es gab mal einen Pfeifenhersteller, Lucky Luke Pipes, der hat solche Pfeifen mit verschieden großen Pfeifenlöchern und mit Aktivkohlefilter, selber hergestellt. Aus wunderschönen Hölzern, mit Liebe gemacht. Weil ich mir so etwas gerne hinlege, einfach weil es schön aussieht, habe ich mir da etliche gekauft. Leider habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass er wohl in Rente gegangen ist und die Webseite off ist.
So, und in Erwartung der Legalisierung wollte ich mir wie gesagt einen Vapo kaufen der dann die gleiche Menge aufnehmen würde, die theoretisch auch in so eine Holzpfeife reinpasst. Leider habe ich festgestellt, dass es so etwas wohl nicht gibt. Bei der Beratung hat man mir gesagt, man muss immer eine "gewisse Menge" in den Vapo einfüllen, damit das überhaupt richtig funktioniert. Daher lasse ich das erst mal.
In einem Shop hat man mir allerdings zum DynaVap VapCap M 2021 geraten, weil dieser wohl eine sehr kleine Kräuterkammer hat. Der wäre mir aber zu unhandlich weil er nicht elektrisch ist sondern mit einem speziellen Feuerzeug erhitzt wird, daher ist das nix für mich.

Jetzt hast Du ja schon einen Vapo gekauft und musstest feststellen, dass es auch nicht richtig funktioniert. Ich denke, das funktioniert nicht richtig weil nicht genug Kräuter drin sind.
Ich muss zugeben, dass ich noch nie einen Vapo benutzt habe und es wie gesagt erst machen würde wenn es legal ist, daher ist mein Statement reine Vermutung und das was ich von der Beratung her weiß.
Mein Gedanke ist nun der, dass auch der Eigenanbau erlaubt wird und man draussen im Garten, leckere aber nicht ganz so potente Outdoorsorten anbauen kann, wovon man dann auch mal eine größere Menge in den Vapo stopfen kann.
Hoffen wir mal, dass es auch so kommt wie ich mir das vorstelle, dann würde ich mir einen Vapo kaufen.
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Martin Mainz
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Martin Mainz »

FraFraFrankenstein hat geschrieben: Mi 16. Feb 2022, 18:04 Da Cannabis noch nicht legalisiert wurde, kann hier niemand echte Konsumtipps geben, ohne in rechtliche Schwierigkeiten zu kommen.
Gibt ja auch Patienten
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Cookie »

Martin Mainz hat geschrieben: Mi 16. Feb 2022, 19:37 Gibt ja auch Patienten
Ja, und selbst für Nicht-Patienten ist ein Konsumtipp nicht verboten.
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Cookie »

Südhesse hat geschrieben: Mi 16. Feb 2022, 18:30 Ich denke, das funktioniert nicht richtig weil nicht genug Kräuter drin sind. Ich muss zugeben, dass ich noch nie einen Vapo benutzt habe und es wie gesagt erst machen würde wenn es legal ist, daher ist mein Statement reine Vermutung und das was ich von der Beratung her weiß.
Das ist zwar richtig, aber es gibt auch ein "Zuviel". Außerdem hängt es von dem jeweiligen Vapo ab. Ich habe einen (wirklich guten!) Arizer Air 2, der schon "etwas" vertragen kann, aber die Woikenkraft Vapes brauchen und wollen z. B. viel weniger... mein Spitzenreiter ist der "Herborizer Ti", der recht viel Zeugs braucht, dafür aber mit heftiger Dampfentwicklung überzeugt ;). Wichtig ist vor allem die Art und Weise, wie der Vapo funktioniert, und da würde ich auf jeden Fall zu "Konvektion" raten. Siehe hier: verdampftnochmal.de/vaporizer-ratgeber#KonduktionKonvektion - aber auch da gibt es "solche und solche". Bei manchen muss man sehr kraftvoll und tief einatmen, bei wieder anderen weniger...
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cipheria
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Kräuter mit Cannabis verdampfen, maximale Temperaturen um Verbrennen zu vermeiden

Beitrag von cipheria »

Hallo liebe Hanffreunde,

ich habe kürzlich angefangen, Cannabis für medizinische Zwecke zu verdampfen (vom Arzt verschrieben, bin also sogar legal unterwegs. geil. Auch wenn ich monatlich für Termin + Gras ~220€ raushauen muss). Hab für den ersten Monat ne milde Sorte für Anfänger, 10g Warlock 10:10 von Tilray. Hab mir auch einiges an Kräutern besorgt:
  • Hopfen
  • Lavendelblüten
  • Damiana
  • Salbei
  • Zitronengras
  • Eukalyptusblätter
  • Thymian
  • Pfefferminze
20g ea., zusätzlich will ich mir noch irgendwann Kamille und Blauen Lotus kaufen, sofern ich den Lotus irgendwo finden kann :D

Diese würde ich nun gerne je nach Tageszeit miteinander kombinieren, auch zusammen mit dem Gras vapen. Mein Grund fürs Vapen war, dass es eben nicht wie Rauchen schädlich ist und sich giftige Stoffe durch die Verbrennung absetzen. Wenn ich nun aber Gras vape, ist ja die ideale Temperatur irgendwo zwischen 175 und 200°C. Ich möchte ungern, dass diese hohe Temperatur dazu führt, dass ich das ein oder andere Kräuterchen in meiner Mischung damit zu stark erhitze und es verbrennt, und ich somit nicht nur guten Dampf inhaliere, sondern auch Verbranntes inkl. CO², CO und was weiß ich noch alles... Ich hab die unterschiedlichsten Informationen bei meiner Recherche gefunden. Die vielversprechendsten waren Vaporizer Review und Zamnesia und dann auch so eine: Vapefully Kräutermischungen

Bei letzterer wird bei der ersten Mischung mit Lavendel, Damiana und Kamille 175-190°C empfohlen. Überall steht aber, die optimale Temperatur für Lavendel ist 100-125 bzw. 130°C... Klar geht darüber bestimmt auch noch was, aber ich will ja nichts verbrennen. Und nirgendwo finde ich eine Info, ab wann die jeweiligen Kräuter tatsächlich anfangen zu verbrennen. Irgendwo las ich mal, bis 230°C verbrennt gar nix, egal welche Kräuter. Trotzdem muss die "empfohlene Temperatur" ja irgendwas aussagen, und 50 Grad über der empfohlenen Temperatur zu verdampfen ist ja evtl. nicht so super, weil dann wertvolle ätherische Öle z.B. von Lavendel oder sonst was verloren gehen können(?)
Könnte man theoretisch auch z.B. bei 130 Grad anfangen und dann langsam hoch, oder gehen bei der Länge dann die ganzen Cannabinoide flöten?
Und gibt es irgendwelche Kräuter, die sich gar nicht fürs Vapen eignen? Gehen zum Beispiel fertige Tees (Kräutertees, aber vielleicht sogar auch Früchtetees für den geilen Geschmackskick?)
Die niedrige Temperatur an sich ist übrigens kein Problem, ich hab den Mighty+ von Storz&Bickel, der schon bei 40°C anfängt, max ist 210.

Sorry für den nooby Beitrag, aber jeder fängt ja irgendwo mal an :)
Grüne Grüße,
Maria
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Martin Mainz
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Martin Mainz »

Hallo cipheria und willkommen im Forum.

Schau mal weiter vorne in diesem Thread, da sind einige Tips zu Temperaturen (z.B. ab viewtopic.php?p=80548#p80548)

Ansonsten solltest du nicht über 220 gehen, verbrennen tut dann nix. Viele gehen max auf 190.
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cipheria
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von cipheria »

Martin Mainz hat geschrieben: Do 24. Mär 2022, 15:40 Hallo cipheria und willkommen im Forum.

Schau mal weiter vorne in diesem Thread, da sind einige Tips zu Temperaturen (z.B. ab viewtopic.php?p=80548#p80548)

Ansonsten solltest du nicht über 220 gehen, verbrennen tut dann nix. Viele gehen max auf 190.
hi, danke :)
Sollte eigentlich ein eigener Thread werden aber der Ort fürs Thema wird wohl beim Entwurf nicht gespeichert.
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Martin Mainz
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Martin Mainz »

Ich hab den Beitrag hierher verschoben, hast eine PN dazu bekommen. Eigenes Thema nur, wenn es auch ein neues Thema ist.
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Cookie
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Re: Kräuter mit Cannabis verdampfen, maximale Temperaturen um Verbrennen zu vermeiden

Beitrag von Cookie »

Hallo Maria!
cipheria hat geschrieben: Do 24. Mär 2022, 10:42 Könnte man theoretisch auch z.B. bei 130 Grad anfangen und dann langsam hoch, oder gehen bei der Länge dann die ganzen Cannabinoide flöten?
Ich würde bzgl. Cannabis nicht unter 180° anfangen, weil da dann auch CBD dabei ist:

BildQuelle: www.smokestars.de

So ganz unwichtig als "THC Weichspüler" ist das nicht.

Was die anderen Kräuter angeht... nun, ich weiß gar nicht, warum Du das mixen musst. Magst Du den "geilen" Geschmack von Cannabis nicht? Ich halte es für problematisch zu mischen, einfach weil die optimale Temperatur sich - wie Du selbst sagst - ja unterscheidet. Aber unter 230° verbrennt normalerweise nichts, habe aber keinen Schimmer im Konkreten.

Berichte mal, was "gut kam"!
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von cannabiscoach »

Hallo zusammen,

hat jemand noch für einen Patienten für günstig rein zufällig ein Netzteil für den alten Mighty Medic Vaporisator in der Schublade liegen.
Das Alte ist defekt. Auf Ebay liegen die so bei 25,- Euro. Vielleicht gehts ja noch günstiger oder sogar geschenkt. Man muss ja immer sehen wo man bleibt.

Viele Grüße
Dragonfly1983
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Vaporizer solo 2 Kräuter

Beitrag von Dragonfly1983 »

Hi, ich bin neu und weiß leider nicht so recht wo der Beitrag hingehört.
Ich habe mir einen vaporizer (den solo 2) zugelegt, da ich aus mehreren Gründen nach jahrelanger Abstinenz den Cannabis Konsum wieder aufnehmen möchte aber nicht zu Lasten der Gesundheit.
Da dieses verdampfen für mich komplett neu ust würde mich interessieren was bzw welche Kräuter man mit dem Gerät noch verdampfen kann(mit welchem Nutzen bzw Wirkung) und wo man am besten welche bekommt? Evtl hat hier jemand Erfahrung.

Bin für jeden Rat dankbar
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Cookie
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Re: Vaporizer solo 2 Kräuter

Beitrag von Cookie »

Hi Dragonfly1983, und willkommen im Forum!

Ich habe von anderen Kräutern keine Ahnung, aber bei meinem Arizer Air II war bspw. ein Tütchen Lavendel dabei. Kräuter kannst Du bestimmt aus dem Internet bestellen.
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FraFraFrankenstein
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Re: Vaporizer solo 2 Kräuter

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Hallo und Herzlich Willkommen! Eigentlich kann man fast alle ungiftigen Kräuter im Vapo nutzen. Kamille, Minze Salbei...
Mit Cannabis musst du wohl noch ein bisschen warten, bis die Cannabisläden eröffnet haben. Die SPD und der Kanzler wollen das so. Bis dahin kannst du ja Salbei oder Fliegenpilze dampfen.

Die Kräuter sollten frei von Zusatzstoffen und Schimmel sein, darauf solltest du achten. Vielleicht mit einer starken Lupe nachsehen. Die Verdampfungstemperatur sollte entsprechend den Kräutern angepasst werden. Minze bei 130 Grad und salbei bei etwa 190 Grad Celsius. Blos kein Tabak mit rein tun!

FraFra
Zuletzt geändert von FraFraFrankenstein am Do 14. Jul 2022, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vaporizer solo 2 Kräuter

Beitrag von Dragonfly1983 »

Ja natürlich meinte ich cbd blüten oder ist das auch noch nicht legal in Deutschland?

Hat denn jemand hier schonmal derartige Kräuter getestet? Ist für mich nur schwer zu erfassen wie das wirkt^^

Bin auf das erste mal dampfen gespannt, bin noch nicht dazu gekommen^^.
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Re: Vaporizer solo 2 Kräuter

Beitrag von Cookie »

CBD Blüten sind halb-legal (eigentlich legal, aber...). Auf jeden Fall nicht aus dem Ausland bestellen!!
Zuletzt geändert von Cookie am Do 14. Jul 2022, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vaporizer solo 2 Kräuter

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Dragonfly1983 hat geschrieben: Do 14. Jul 2022, 12:43 Ja natürlich meinte ich cbd blüten oder ist das auch noch nicht legal in Deutschland?

Bin auf das erste mal dampfen gespannt, bin noch nicht dazu gekommen^^.
Dampfen ist wesentlich weniger schädlich, als das Rauchen. CBD-Hanf ist leider noch Grauzone. Es wird zwar häufig verkauft, aber wenn ein Polizist es sieht, muss er dich verhaften und durchsuchen. Du bist natürlich für dich selbst verantwortlich. Weiter möchte ich mich nicht zum Konsum äussern.

Liebe Grüße aus dem Bongzimmer
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Re: Vaporizer solo 2 Kräuter

Beitrag von Martin Mainz »

Dragonfly1983 hat geschrieben: Do 14. Jul 2022, 12:12 Hi, ich bin neu und weiß leider nicht so recht wo der Beitrag hingehört.
...
Umgezogen. Und willkommen im Forum auch von mir :mrgreen:

PS: FraFra übertreibt etwas: Festgenommen wirst du natürlich nicht bei CBD Blüten. Aber wegen der Verwechslungsmöglichkeit wird beschlagnahmt und getestet. Und dann wird in der Regel das Verfahren eingestellt und aus Boshaftigkeit noch die Führerscheinstelle informiert.
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FraFraFrankenstein
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Hier ist ein Beitrag der Barmer zum medizinischen Vapen:
https://www.barmer.de/gesundheit-verste ... en-1132206

Freizeitkonsumenten sollten einmal im Monat eine Woche Konsumpause machen.

Der Verdampfer sollte auf Ca. 190°C eingestellt werden. Nicht höher als 200 °C gehen, denn über 230°C fängt die schädliche Verbrennung an.
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Dovi »

Hallo,

ich habe eine Frage zur Verwendung von Vaporizern und hoffe, dass dies hier der richtige Thread ist.

Ich verdampfe seit einigen Wochen aus medizinischen Gründen (Schlafprobleme) CBD-Blüten. Bisher habe ich dafür einen Arizer Extreme Q (Desktop) verwendet. Hat funktioniert, war allerdings immer ewtas aufwändig und dauerte so 10 -15 Minuten bis die jeweilige Ladung (0,05 -0,1 g) aufgedampft war.

Ich hab mir deswegen nun einen portablen Vaporizer - Airvape Legacy Pro - zugelegt und bin bzgl. Praktibalität sehr zufrieden, ABER: Bei einer normalen eingestellten Verdampfungstemperatur von 180 - 190 Grad schmecken die Kräuter am Anfang wie gewohnt, allerdings beginnt so nach 3-4 Zügen langsam ein verbrannter Geschmack zu entstehen. Weiterdampfen ist so nicht mehr möglich /angenehm. (Das Gerät wird auch ziemlich heiß.) Ich kenne das von meinem Arizer so nicht, irgendwann kam halt kein Dampf mehr. Auch bei 210 Grad schmeckte nichts verbrannt.

--> Ist das bei mobilen Vaporizern normal und hängt mit einer unterschiedlichen Erhitzungsmethode zusammen oder passt was mit der Temperatursteuerung meines Legacy Pro nicht?


Wäre wirklich dankbar, wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte! Auf das Feedabck des Verkäufers, möchte ich mich hier nicht verlassen.
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FraFraFrankenstein
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von FraFraFrankenstein »

Dovi hat geschrieben: So 9. Okt 2022, 11:02 Hallo,

ich habe eine Frage zur Verwendung von Vaporizern und hoffe, dass dies hier der richtige Thread ist.


Ich kenne das von meinem Arizer so nicht, irgendwann kam halt kein Dampf mehr. Auch bei 210 Grad schmeckte nichts verbrannt.

--> Ist das bei mobilen Vaporizern normal und hängt mit einer unterschiedlichen Erhitzungsmethode zusammen oder passt was mit der Temperatursteuerung meines Legacy Pro nicht?


Wäre wirklich dankbar, wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte! Auf das Feedabck des Verkäufers, möchte ich mich hier nicht verlassen.
Ich habe ebenfalls den Arizer extreme Q mit Schlauch.

Bei meinem mobilen Teil, was ich vorher benutzt habe, scheint die Temperaturregelung nicht so gut zu sein. Ausserdem erhitzt der Mobile direkt mit Heizspiralen aus Keramik. Das scheint der Grund zu sein, dass die Kräuter eher ankokeln. Die Kräuter waren häufiger braun, nach der Nutzung, was beim Arizer eigentlich nicht vorkommt, da ich nicht mehr über 200 Grad gehe.
Kurz gesagt, ja das ist bei billigen, mobilen Vapos normal, aber nicht gesund. Ich denke ich werde meinen kokler nicht mehr benutzen.


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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Dovi »

Hi, Danke für deine Antwort!

Ich vermute langsam auch, dass dies Systembedingt ist.

Leider ist der Legacy Pro kein billiger mobiler Vaporizer, sondern mit 250 € doppelt so teuer wie der Extreme Q. Deshalb verwundert und stört mich das ungewollte verbrennen der Kräuter auch.

Langsam scheine ich zu verstehen, warum so große umständliche Desktopvaporizer doch ihre Berechtigung haben. :roll:
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Crosser71 »

Ich schwöre nach wie vor auf meinen Mighty ;)
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Dovi »

Ich habe auch lange zwischen Mighty und Legacy Pro hin und her überlegt und mich dann wohl falsch entschieden. :)

Wie ist das beim Mighty: Kommt da bei einer Temperatur von 180 Grad irgendwann kein Dampf mehr oder schmeckt das nach ein paar Zügen dann plötzlich verbrannt und wird ungenießbar?

Bzgl. Temperaturkonstanz soll der Mighty ja sehr gut sein. Allerdings hatte ich über den Legacy Pro auch nur gutes gelesen....
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Crosser71
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Crosser71 »

Also bei 180 Grad schmeckt nichts verbrannt, auch 200 Grad kein Problem. Bei 210 Grad kanns manchmal ein bisschen kratzen, je nach Sorte.
Bezüglich Dampf war der Mighty ja schon immer eher sparsam. Mich störts null. Mir gehts nur um die Wirkung.
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Re: Fragen zur Nutzung eines Vaporizers

Beitrag von Dovi »

Danke für deine Erfahrung mit dem Mighty.

Wenn man sich das recht einfache System eines Vaporizers anschaut, kann mehr Dampf - bei vergleichbarem Kräutergut - eigentlich auch nur durch eine höhere Temperatur erreicht werden. Der Dampf tritt dann einfach früher und in einem kürzeren Zeitraum aus.

Und ein Legacy Pro dampft ordentlich :D Wird halt dann nur schnell zu heiß.

Mir ist eine konstant gehaltene Temperatur und langsameren verdampfen auch wichtiger. Musste das leider auf eine teure Art lernen.
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