CBD bei Schizophrenie

Wo kann Cannabis als Medizin helfen, welche Erfahrungen wurde mit spezifischen Medikamenten gemacht?
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bushdoctor
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von bushdoctor »

denis069 hat geschrieben:Mein Psychiater/loge hat mit gesagt das er niemals cbd bei shizo verschreiben wird, da immer thc im spiel ist, egal wie sehr es gereinigt wurde...
Es gibt hochgradig-"gereinigtes" medizinisches CBD mit 99,9% Reinheit... bei 1000mg wird da sicherlich noch ein oder zwei THC-Moleküle herumfliegen, aber mit der obigen "Argumentation" macht man sich m.E. als "Arzt" und "Fachmann" lächerlich!
Mit dieser Argumentation kann man auch Impfungen oder Amalgamzahnfüllungen ablehnen, weil da ein paar Moleküle Quecksilber und andere Schwermetalle drin sind. Als Patient würde man sich gegenüber dem Arzt mit einer solchen Argumentation auch lächerlich machen...

CBD als Reinsubstanz in Medikamentenqualität kann man sich von jedem Arzt verschreiben lassen. Die Rezepturarznei wird sogar in deutschen Pharmalabors hergestellt... wer DA keine Vertrauen hat!

[Anm: Teile der Antwort könnten zynisch oder ironisch sein. Dein Psych-i-ologe ist aber in jedemfall ein "Schafsäckl", wie man auf gut schwäbisch sagt... oder: "Doof bleibt doof - da helfen keine Pillen!"]
Cebedäus
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Cebedäus »

Zwischenbericht:
Ich habe in letzter Zeit öfter auch THC-dominante Hanfblüten gevapt. Meine Selbstbeobachtung: Ich fühle mich relativ ausgeglichen. Das liegt wohl auch daran, dass ich mit Hanf viel besser durchschlafen kann. Sogar bei Haze, das ja der Inbegriff von Sativa ist. Bei CBD brauche ich ziemlich viel Material, um die Nacht gut durchschlafen zu können. Soviel kann ich gar nicht vapen, darum dann als Tee um die Menge zu erreichen und weil es über die Verdauung viel langsamer als über die Lunge aufgenommen wird, länger vorhält. Eine negative Nebenwirkung bei hoher THC-Dosis ist, dass ich mich dann nicht mehr raus traue, weil ich mich dann so illegal fühle. Eine positive Nebenwirkung geht nur mich und meine Freundin was an, nur soviel sei gesagt: es tut unserer Liebesbeziehung gut. Und letztens war ich am Wochenende mit einem Freund unterwegs, da habe ich Alkohol getrunken, weil ich mich mit Hanf & Vaporizer ungern in der Öffentlichkeit bewege. Am nächsten Morgen war ich dehydriert und zermatscht, wie man das so kennt. Erstmal viel Wasser getrunken, aber immer noch zermatscht. Dann einen kleinen gevapt und ich war weeder (wieder) frisch & fit!
Was mir als Jugendlichem schlecht getan hat, muss mir als 36 Jährigem nicht unbedingt schlecht tun, vor allem bei vernünftiger Dosierung. Und dass ich im Februar so schräg draufgekommen bin, nach dem ich Schwarzmarktzeugs gevapt hatte, lag vermutlich am Material. Möglicherweise war es mit synthetischen Cannabinoiden oder anderem Dreck gestreckt, eine Bekannte ist von diesem Zeugs auch schräg draufgekommen.
Auf jeden Fall werde ich mich auch weiterhin selbst beobachten und mich von meinen Leuten beobachten lassen. Wenn mir der THC-Hanf nicht mehr gut tut, lasse ich ihn sein. Denn in die Psychiatrie will ich auf keinen Fall und auch nicht mehr Neuroleptika!
CBD ist auf jeden Fall ein sicheres Antipsychotikum!
Zuletzt geändert von Cebedäus am Fr 27. Apr 2018, 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
Cebedäus
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Wissen verknüpfen

Beitrag von Cebedäus »

https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... medikation
http://www.zeit.de/2014/31/schizophreni ... dung-genom
https://www.neuronation.de/science/die- ... dete-seele
Ich kenne da eine Pflanze die sehr gut gegen Entzündungen hilft. Die kennt ihr auch :mrgreen: Das Endocannabinoidsystem ist ja Teil des Immunsystems. Der Zusammenhang von Lebensfreude und körperlicher Gesundheit liegt auf der Hand.

Für ein gesundes Gehirn und sonstigen Körper sollte das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren stimmen, die man zu sich nimmt. Gesunde Ernährung ist für das Wohlbefinden wichtig. Experten sagen, dass das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 im Hanfsamenöl optimal für die menschliche Ernährung ist. Habe ich mir gleich in Bioqualität besorgt.

Ich danke dem Buddhalandforenmitglied stiller_raum, für den Hinweis mit der Hirnentzündung.
Fraagender

Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Fraagender »

Danke Cebedäus für deinen Beitrag! Ich sehs ähnlich!

Man muss nur echt aufpassen, da laut Streckmuttelmelder mit künstl. Cannabinoiden versetztes Cannabis schon gang und Gäbe ist.

Zum Glück hab ich NOCH legales med. Can.
jimmy07
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CBD bei Schizophrenie

Beitrag von jimmy07 »

Hallo,
hatte mal vor ca 10Jahren eine Psychose mit starker Dissoziation bzw Depersonalisations und Derealisations Erlebnissen, die bei mir dauerhaft sind.
Man hört ja immer das CBD dabei helfen könnte bei einer Psychose.
Aber auch gegen die Dissoziation??
Jetzt ist es so, dass ich mir CBD Hash und CBD Gras mit angeblichen erlaubten THC werten von unter 0,2% bestellt habe und keine Ahnung habe, ob ich mir vielleicht dadurch sogar schade?? Was ist denn mit den ganzen anderen Stoffen in der Pflanze außer THC und CBD? Oder sollte ich nur das reine CBD bestellen?? Ist ja auch so teuer. Ich würde es gerne rauchen, da ich dabei eine stärkere Wirkung merke und habe mir jetzt mal Kristalle bestellt. Nur letztens hatte ich von einem CBD Anbieter eine Gras Sorte geraucht und hab voll die Filme geschoben, es hat sich alles gedreht usw, als ob da doch zuviel THC drin waren. Ich weiß jetzt nicht mehr, was ich machen soll, da es mir auch sehr helfen könnte. Meine DP und DR ist in der zeit auch nicht besser geworden, möchte aber die Hoffnung noch nicht aufgeben. Könnte das mit den Kristallen besser sein und sollte ich auf das CBD Gras verzichten?? Was meint ihr??
mad
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von mad »

Sei bitte extrem vorsichtig und lass Dich von einem Arzt beraten, mit Deiner Krankheit sollte man nicht spaßen oder was ausprobieren.

Ich habe eine interessante Studie dazu gefunden:
https://pronaturheilkunde.eu/cannabidio ... zophrenie/
Ananda
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Ananda »

Hallo Leute,
ich bin hier neu im Forum und suche gerade nach einer Alternative zu den Psychopharmaka die ich täglich nehmen muss. Vielen Dank erst einmal für diese unglaublich informative Diskussion. Hat mir wieder sehr viel Hoffnung und Energie gegeben weiter noch Möglichkeiten zu suchen um nicht diese schrecklichen Neuroleptika nehmen zu müssen.

Kennst jemand einen Arzt der gerne CBD verschreibt ? meine Erfahrungen mit Psychiatern ist, dass sie nicht sehr informiert sind und würden demnach kein CBD verschreiben.

Es gibt aktuell eine sehr große deutschlandweite Studie die CBD and Schizophrenie erkrankte Menschen testen.
ESPRIT heißt die Studie. Hat jemand von euch damit Erfahrung?

https://mindandbrain.charite.de/projekt ... iolstudie/

-klingt irgendwie sehr gut wenn ich durch diese Seite browse:)

Gibt es denn wenn man das CBD nicht mehr bekommt Absetzsymptome?

Cheers euch allen:)
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BUMMBUMM
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von BUMMBUMM »

für cbd brauchste kein arzt, das kannste dir auch so in der Apo oder im internet besorgen.
Absetzsymptome beschränken sich auf das wiederkehren von, durch cbd einnahme verhinderten/unterdrückten/geheilten, symptomen der zugrundeliegenden krankheit.

Vorsicht muss man aber walten lassen beim absetzen von psychopharmaka, sowas nur unter ärztlicher aufsicht.

Zusätzlich cbd einzunehmen kann man eigentlich immer, sollte es helfen, den arzt damit konfrontieren und von da aus weitersehen...
Cebedäus
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Cebedäus »

Ich bin wieder hier und tue Euch meine Anamnese 2.0 rein. Die ist hauptsächlich für Ärzte und die Kasse. Die von der Kasse hat gesagt, dass mein Psychiater das Entscheidet. Ich habe meinen nächsten Termin bei Ihm am 26.2.2019. Hoffentlich weicht der nicht aus und kann mir helfen. Ich habe zum Kiffen nun aufgehört und empfehle jedem Psychotiker sich ehrlich zu hinterfragen ob es ihm gut tut. Mir tut es besser davon Abstand zu nehmen, aber das muss jeder für sich selbst wissen, ich bevormundet niemanden. Ich habe mich schon fast 100% dafür entschieden, selbst an Silvester nix zu kiffen. Stadt dessen hätte ich gerne besagte CBD-Therapie. Das ist das einzige was dieses Jahr auf meinem Wunschzettel steht!

Weil ich es nicht weiß wie man hier eine PDF verankert, hier das Portal zu einem andern Forum, CuratioBeneDea das bin auch ich:

https://www.grower.ch/forum/threads/cbd ... en.116329/
Cebedäus
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Cebedäus »

Hallo @Ananda (cooler Name übrigens), danke für den Link mit der Charité! Bringt mir zwar nix, schon alleine weil man da weniger als 7 Jahre diagnostizierter Schizo' sein muss. Habe aber einem guten Freund den Tipp weitergegeben, der so gerade auf der Kippe mit diesem Kriterium, unter 7 Jahre psychiatriert zu sein, steht. Warum die dieses Kriterium haben?

Ich rufe am Montag gleich meinen Psychiater an, ob er mir meinen einzigen Wunsch den ich dieses Jahr zu Weihnachten habe, erfüllt? Wenn nicht, suche ich mir gleich einen neuen Psychiater, da muss ich nicht bis zum 26.2.2019 warten.

Ich gedenke es hier zu posten, wenn ich das CBD mit ärztlicher Begleitung finanziert bekomme. Und wenn es mich freut, werde ich auch die Erfolge beim Aripiprazolausschleichen hier posten. Ich stelle mich gerne in den Dienst der Wissenschaft :mrgreen:
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Martin Mainz
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Martin Mainz »

Cebedäus hat geschrieben: Sa 15. Dez 2018, 01:31Ich gedenke es hier zu posten, wenn ich das CBD mit ärztlicher Begleitung finanziert bekomme. Und wenn es mich freut, werde ich auch die Erfolge beim Aripiprazolausschleichen hier posten. Ich stelle mich gerne in den Dienst der Wissenschaft :mrgreen:
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Cebedäus
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Cebedäus »

Dieses Internet ist ja so was wie ein elektronisches globales Gehirn. Ich knüpfe hier noch eine elektronische Synapse, wenn alles eins ist, ist die Intelligenz am größten:

https://www.buddhaland.de/user/11846-einheitssucher/
marcella61
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von marcella61 »

Hallo, mein Bruder leidet das zweite Mal seit 3 Jahren unter einer schweren Psychose, die jetzt schon 8 Wochen anhält. Verschiedene Neuroleptika und auch eine katastrophal verlaufender Klinikaufenthalt konnten nicht helfen. Ich bin jetzt im Internet auf CBD gestoßen in Tropfenform 15 % von Nordicoil. Meine Frage wäre, kann man die zusätzlich einnehmen zu den jetzigen Neuroleptika? Oder müssten diese erst abgesetzt sein? Hat jemand Erfahrungen bei Psychose mit CBD? Ich wäre dankba für hilfreiche Antworten; vielleicht kennt jemand auch eine Akutklinik in Deutschland, die zu empfehlen wäre?
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BUMMBUMM
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von BUMMBUMM »

ja man kann cbd mit psychopharmaka gleichzeitig einnehmen aber es ist eine wechselwirkung bei mittleren bis hohen cbd-dosen möglich.
siehe: https://hanfverband-forum.de/viewtopic.php?f=22&t=11621

zu erfahrungen mit cbd bei psychosen oder stationären einrichtungen kann ich nichts sagen, aber CBD is keine Wunderdroge bei eher schwereren psychischen Problemen. Da sollsteste also nicht zuviel von erwarten aber schaden tuts auch nicht
Cebedäus
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Ein großer Schritt für mich & ein kleiner Schritt für die Menschheit!

Beitrag von Cebedäus »

Endlich habe ich einen Psychotherapeuten gefunden, der mit mir CBD unterstützte Psychotherapie zum Ziel des Ausschleichens vom Aripiprazol versucht. Wobei CBD bei meiner Diabetes Typ 2 indiziert ist, im Gegensatz zum Aripiprazol das bei Diabetes kontraindiziert ist. Ich muss nur erst noch das THC-Cannabis langsam aus schleichen, dass ich auch aus Frust nahm, weil mir zuerst nicht geholfen wurde. Langsam deswegen, weil ich sonst massive Durchschlafstörungen & Spinnereien bekomme (Rebound-Effekt).

Es ist mir eine Ehre, dazu beizutragen, diese seit Jahrtausenden uns Menschen dienende Pflanze, die Harry J. Anslinger & Konsorte gerufmordet hat, weeder ins rechte Licht zu rücken!

PS: Die Psychotherapie zahlt die Kasse, das CBD meine Mutter. Und wir lassen uns die Kosten für 's CBD quittieren. Vielleicht zahlt die Kasse es im nachhinein, wenn sich herausstellt, dass CBD für meinen Körper, meinen Geist & meine Seele die bessere Alternative ist.
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Martin Mainz
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Martin Mainz »

Danke für die Nachreichung. Alles Gute und hoffentlich hat die GKK bald mal ein Einsehen.
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moepens
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von moepens »

Schön dass du einen Weg für dich gefunden hast, alles Gute weiterhin!
Cebedäus
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Cebedäus »

Danke @Martin Mainz und danke @moepens für eure guten Wünsche!

Wie ich gedenke vor zu gehen:
Ich habe seit vorgestern ausreichend 99,99%iges CBD. Ich nehme momentan 10mg Aripiprazol, statt der 15mg, von denen ich ohne CBD nicht abdosieren konnte, ohne psychotischen Rebound-Effekt. Ich probiere es mit 1000mg CBD pro Tag: 6:00, 12:00 & 18:00 Uhr jeweils 200mg, 21:00 - 22:00 die Nachtdosis von 400mg. Ich werde Anfang Juli wahrscheinlich das Aripiprazol dann ganz absetzen, solange nehme ich halt noch die 10mg. Das mache ich wegen dem Rebound-Effekt vom THC-Cannabis, meine Erfahrung ist, dass der ca. 3 Wochen dauert, der 8. Juni war Tag eins. Ich werde immer mein CBD dabei haben, falls ich auf Bedarf mehr brauchen sollte. Auch werde ich regelmäßig meinen Blutdruck messen, erhöhter Blutdruck ist bei mir nämlich ein Frühwarnzeichen für Psychosen. Außerdem werde ich immer Aripiprazol dabei haben, falls ich es aus irrgendeinem Grund doch nicht ohne schaffen sollte. Ich habe Pipettenfläschchen mit skalierter Pipette, darein fülle ich mir mein CBD & Hanfnussöl, so, dass 1ml dieser Lösung 200mg CBD enthält (habe ich schon ausprobiert löst sich vollständig auf, wenn man es vorsichtig erwärmt, erhitzt geht es schneller).
Cebedäus
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Cebedäus »

Mir geht es gut, ich fühle mich wohl. Und ich tue euch hier meine
Rechenaufgabe Aripiprazol-Spiegel.pdf
(29.63 KiB) 538-mal heruntergeladen
rein.
Cebedäus
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Cebedäus »

Ich bereite gerade meine Ausstieg aus dem Psychiatriesystem vor. Nächsten Montag Nachmittag kommt meine wahrscheinlich ehemalige ambulante AWO-Betreuung zu mir, vielleicht schon das letzte mal. Meine Freundin und meine Mutter sind wahrscheinlich auch dabei.
der gute Brief, anonymisierte Form.pdf
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Kündigung AWO anonymisierte Form.pdf
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Martin Mainz
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Martin Mainz »

Cebedäus hat geschrieben: Fr 12. Jul 2019, 19:15 Ich bereite gerade meine Ausstieg aus dem Psychiatriesystem vor.
Ich gehe mal davon aus, daß Du so eine Entscheidung nicht voreilig trifft und weist, was Du tust. Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Erfolg und daß Deine jetztige Medikamatierung Dir wirklich hilft.
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Cebedäus
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Cebedäus »

Wenn ich Zeit und Muße finde, werde ich euch wahrscheinlich früher oder später einen ausführlicheren Abschlussbericht hier reinstellen. Aber diese 3 pdfs könnt ihr schon jetzt von mir haben. Die pdf Reset (von mir, meiner Freundin und meiner Mutter unterzeichnet) wird gerade von der Post abgeholt, um morgen bei den dafür vorgesehenen Stellen anzukommen. Um auf Deine Bedenken einzugehen @Martin Mainz, ich habe noch für ca. ¼ Jahr ausreichend Aripiprazol (je nach Dosierung in der Zeit variierend), um mir falls es doch nicht funktioniert einen neuen Psychiater zu suchen, was ich mir im Moment aber nicht vorstellen kann, dass das erforderlich sein wird.
15.7.2019.pdf
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Reset(Familie&Ort anonymisiert).pdf
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Steckling
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Steckling »

Cebedäus, (geilster Nick ever!) Du schreibst mir sowas von der Seele.
Ich kenne all Deine Ausführungen bis ins kleinste Detail aus meinem eigenen Leben. Nur eben noch 10 Jahre weiter zurück. Einzelheiten erspare ich Euch.
Und moepens, Deine fachlichen Ausführungen sind der Hammer, vielen lieben Dank! Da werde ich noch eine Menge nachlesen und mich einer ehrlichen Selbstprüfung unterziehen.

Danke Ihr beiden! U made my day!

Ich habe mit 10:10 fantastische Erfahrungen gemacht, und ebenso Freunde mit bipolarer Störung, ADS/ADHS und Borderline Diagnose. Leute so wie ich, die mit Haze, Gorilla oder sonstigen THC Bombern nur Para einfahren, reines CBD aber so gut wie gar nichts bringt langfristig.

Die Pflanze sollte stets in ihrer Gesamtheit genossen werden.

Und eines sollte unbedingt klar sein: allein der Umgang mit der schönsten Pflanze der Welt: also sie aufwachsen und blühen zu sehen, sie hingebungsvoll zu pflegen, zu beschnüffeln, zu füttern, zu beschützen und irgendwann zu ernten... allein DAS ist schon die halbe Therapie! Vergleichbar zB mit einem "Therapie Haustier".
Allein Gras wegrauchen oder Cannabis Tabletten schlucken bringt mir gar nichts. Bin ja kein Junkie.

Bitte bitte lasst es mich noch erleben dass man sich nicht mehr für seine Heilpflanze verstecken und fürchten muss.
Zuletzt geändert von Steckling am So 21. Jul 2019, 07:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Cebedäus
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Cebedäus »

Hier der Text den ich in dem anderen Hanfforum in welchem ich schriftstellerisch tätig bin, gerade gepostet habe:

Da ich hier so anonym bin, dürft ihr meine Anekdote haben, meine Freundin wünscht sich nämlich von mir, dass ich diese sehr private Geschichte von mir, mit Anspielung auf die Beziehung die wir führen, nicht allzusehr in unserem Bekanntenkreis die Runde macht, was ich ja respektiere, weil ja die Beziehung zwischen uns beiden eine intime Sache ist, auch wenn Andeutungen wie diese Beziehung zwischen uns beiden denn nun genau funktioniert, nur sehr dezent sind. Hatte ich Anfangs für meine buddhistischen Freunde verfasst, in dem entsprechenden Forum (das ich außer diesem und dem DHV Forum als Ablage für meine Texte und zur Verfügung für interessierte Menschen nutze & stelle), zu dieser asiatischen Philosophie & der sich daraus entwickelten Religion, was sicherlich dazu beigetragen hat, dass ich so dezent wie nur möglich auf intimere Details eingegangen bin (also alles andere als Porno), ihr dürft es gerne lesen, wenn ihr Lust auf ein bisschen Abwechslung durch eine bewegte Geschichte haben wollt.

Hier die die besagte pdf, deren Text ich in besagtem buddhistischen Forum erstellt habe:
Anekdote Juli 2019.pdf
(45.85 KiB) 411-mal heruntergeladen
Nachträglich diesem Post hinzu gefügt: Da ich gerade hier vorbei schaue und bemerkt habe, dass keiner sich getraut hat meine Anekdote zu lesen (müsst ihr natürlich auch nicht), es ist wirklich nichts anrüchiges in dieser Anekdote enthalten, vielmehr geht um einen Unfall in dieser Anekdote, der noch mal gut ausgegangen ist, welcher mich beinahe entmannt hätte, von dem ich wirklich sehr dankbar bin, dass nichts schlimmes passiert ist, sowie die um diesen Unfall darum angeordnete Geschichte, welche Teil meines Lebens ist.

Hier der Grund warum ich der AWO Betreuung so rasch und entschlossen gekündigt habe:

Die haben von mir verlangt, dass ich meine Medikation mit dem Expsychiater bespreche. Ich habe aber nicht eingesehen, dass dieser Mann, welcher mich nicht dabei unterstützt hat, dass ich das neue, mir sehr gut bekommende pflanzliche Medikament, um welches ich ihn mehrfach gebeten hatte, mir nicht organisiert hat, von dem Teil der Bevölkerung welche der gleichen gesetzlichen Krankenkasse wie ich angehören, finanziert wird, das sehe ich als meine Pflicht als Bürger. Ich sehe es nicht ein, dass der noch mal meine Krankenkassenkarte einlesen darf, um das dann mit der Krankenkasse abzurechnen, der hat mir nicht geholfen. Statt dessen habe ich nun einen vom menschlichen und vom fachlichen sehr kompetenten offiziellen therapeutische-ärztlichen Begleiter, der mir nun weiterhilft und hinter mir und meiner Eigenverantwortung gegenüber meiner Gesundheit steht.

Und hier meine Message an Steckling:

Mir geht es sehr gut mit meiner neuen pflanzlichen Medikation (welche aus 800mg 99,99%igem CBD-Isolat gelöst in Hanfnussöl pro Tag besteht) und lasse jedem die Freiheit das für ihn beste zu nehmen, oder auch zu sein lassen, dafür sind wir ja freie Menschen, dass jeder seinen Weg geht, der ihm am besten bekommt. Ob ich mein restliches Leben(das hoffentlich noch lange währt, aber mit meiner neuen pflanzlichen Medikation wahrscheinlich schon, wobei mein Gefühl mir sagt, dass ich noch viel Lebensqualität nach hinten raus haben werde), ganz ohne THC sein wird, das möchte ich nicht entscheiden, weil ich mich auch immer gerne spontan umentscheide und es dann doch anders mache als geplant, aber ich bin jetzt so zufrieden, dass mich der psychoaktive Bestandteil der ♀️Hanfpflanze momentan nicht interessiert.
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Steckling
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Re: CBD bei Schizophrenie

Beitrag von Steckling »

Vielleicht kam das irgendwie falsch rüber.
Ich wollte Dir ganz sicher keinesfalls irgendwas aufquatschen!
Wir freuen uns alle sehr für Dich, dass Du Deine individuelle Heilmischung für Dich gefunden hast.
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