mich würde mal eure Meinung zum vorliegenden Fall interessieren.
Ich wurde Mitte August mit meinem Auto angehalten und positiv auf Cannabis getestet.
Da ich bereits vor ca. 5 Jahren als Einmal-Konsument aufgefallen bin, wurde selbstverständlich einen MPU angeordnet.
Nun ist es so. Meine Werte belaufen sich auf 8ng aktiv und 115ng THCCooh passiv und laut Führerscheinbehörde (Rheinland-Pfalz) gelte ich noch als Gelegenheitskonsument (ja, ich war selbst überrascht), weshalb mir die Fahrerlaubnis nicht direkt entzogen wurde. Nun sollte ich mich bis zum morgigen Stichtag bei der Behörde melden, ob ich meinen Führerschein freiwillig abgebe, oder die MPU mache. Logischerweise habe ich das Angebot der MPU angenommen, sodass ich den Lappen, zumindest vorerst, behalten darf. Der Stichtag für die Abgabe des Gutachten wurde auf den 20.11.19 gesetzt.
Jetzt wurde mir beim TÜV-Nord mitgeteilt, dass ich ohne einen Abstinenznachweis keine Chance hätte die MPU zu bestehen. Und nun, es liegt ja auf der Hand, dass dieser Abstinenznachweis bis zum angegeben Stichtag technisch nicht machbar ist.
Jetzt frag ich euch: Wollen die mich hier abzocken, da ich ja laut TÜV keine Chance habe, die MPU bis zum Stichtag zu bestehen?
Und wie verhält es sich mit dem Umstand, dass ein Anwalt, der auf diesem Gebiet spezialisiert ist, mir empfiehlt offen mit dem Konsum umzugehen und beim Gutachter nicht zu behaupten ich würde nie wieder buffen (da dies unglaubwürdig sei...), der TÜV Nord allerdings sagt, dass wenn ich nicht klar überzeugen kann nie wieder zu buffen die MPU nicht bestehen werde.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Bin etwas ratlos ob das überhaupt Sinn macht eine MPU bis Mitte November zu machen oder ob das verbranntes Geld ist.