**Forderung:**
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die medizinische Cannabisversorgung in Deutschland uneingeschränkt erhalten bleibt und nicht durch politische oder symbolische Rückabwicklungen des Cannabis-Gesetzes gefährdet wird.
Statt einer ideologisch motivierten Rücknahme sollen Versorgungssicherheit, Forschung, ärztliche Freiheit und Patientenschutz gesetzlich gestärkt werden.
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**Begründung:**
1. Der aktuelle politische Konflikt um das Cannabis-Gesetz hat sich zu einer Auseinandersetzung zwischen Symbolpolitik und Patientenwohl entwickelt.
2. CDU und CSU haben ihren Wählern angekündigt, die Legalisierung vollständig zurückzunehmen.
3. Dieses Wahlversprechen erzeugt nun politischen Handlungsdruck – unabhängig von der sachlichen Notwendigkeit.
4. Leidtragende wären ausgerechnet die chronisch kranken Menschen, die auf Cannabis als Medikament angewiesen sind.
5. Deutschland verfügt heute über ein funktionierendes medizinisches System mit kontrollierten Abgabewegen und klaren Qualitätsstandards.
6. Dieses System hilft tausenden Patienten bei chronischen Schmerzen, neurologischen Erkrankungen, Angstzuständen und Spastiken.
7. Ärzte verschreiben gezielt und verantwortungsvoll; Apotheken gewährleisten sichere Dosierung und Qualität.
8. Eine Rückabwicklung des Gesetzes würde die mühsam aufgebaute Struktur zerstören.
9. Sie würde zu Lieferengpässen, Bürokratie, Rechtsunsicherheit und Angst vor Kriminalisierung führen.
10. Dies wäre ein Rückschritt in eine Zeit, in der Patienten stigmatisiert und allein gelassen wurden.
11. Der medizinische Nutzen von Cannabis ist durch zahlreiche Studien belegt.
12. Die Weltgesundheitsorganisation hat Cannabis 2020 neu eingestuft und den medizinischen Wert ausdrücklich anerkannt.
13. Länder wie Kanada, Israel und die USA zeigen, dass eine differenzierte Regulierung möglich ist.
14. Deutschland sollte diese Erfahrungen nutzen, statt aus parteipolitischen Gründen zurückzufallen.
15. Der Schutz von Patienten darf nicht dem Machterhalt geopfert werden.
16. Eine Gesundheitsversorgung darf niemals zum Instrument politischer Symbolik werden.
17. Es ist ethisch unvertretbar, wenn Wahlversprechen wichtiger sind als das Leid von Menschen.
18. Ein funktionierendes System der medizinischen Versorgung sollte weiterentwickelt, nicht zerstört werden.
19. Forschung, Aufklärung und therapeutische Begleitung müssen gestärkt werden.
20. Ziel sollte eine verantwortungsvolle, evidenzbasierte und menschliche Drogenpolitik sein.
21. Das Cannabis-Gesetz darf nicht zu einem Spielball ideologischer Interessen werden.
22. Die Gesellschaft hat gelernt, differenziert mit dem Thema umzugehen – das sollte die Politik auch.
23. Patientinnen und Patienten brauchen Sicherheit und Vertrauen, keine Angst vor politischer Willkür.
24. Die Ärzteschaft braucht Rechtssicherheit, um weiter heilen statt rechtfertigen zu können.
25. Der Staat hat die Pflicht, medizinisch anerkannte Therapien zu schützen.
26. Eine Rückabwicklung wäre nicht nur kontraproduktiv, sondern menschenrechtlich fragwürdig.
27. Die politische Verantwortung besteht darin, Leiden zu lindern – nicht sie zu vergrößern.
28. Daher fordern wir den Bundestag auf, das Cannabis-Gesetz medizinisch weiterzuentwickeln.
29. Ideologische Blockaden müssen überwunden werden.
30. Nur so kann Deutschland eine moderne, humane und wissenschaftlich fundierte Gesundheitspolitik gestalten.
Ein Wunsch
- Martin Mainz
- Board-Administration
- Beiträge: 4667
- Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39
Re: Ein Wunsch
Soll das eine Petition werden, oder ist das schon eine?
Hier ist eine aktuell sehr erfolgreiche: viewtopic.php?t=21359
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Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
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