und es geht um folgendes. Vor einigen Monaten wurde ich mit dem Auto im Straßenverkehr angehalten und mit fast 30g Cannabis erwischt. Eine Blut- oder Urinanalyse erfolgte zum Glück nicht.
Das ganze ging dann vor Gericht. Einige Zeit danah erhielt ich Post von der Führerscheinstelle in der steht, dass ein ärztliches Gutachten gemacht werden muss um meinen Btm-Konsum feststellen zu können.
Es solle innerhalb mehrerer Monate 3 Urinproben abgegeben werden.
Die erste Urinprobe hab ich vor ein paar Wochen abgegeben und warte noch auf die Ergebnisse.
Ich war ein regelmäßiger Konsument... also alle paar Tage mal ein Tütchen, aber nie wirklich viel. Vor der ersten Urinabgabe war ich 10 Wochen abstinent. Bin gespannt was dabei rauskommt.
Nun war ich vor kurzem bei meinem Arzt. Es ging um alternative Medikamente für meine Krankheit. Da ich von den aktuellen sehr starke Nebenwirkungen habe und das auf Dauer einfach nicht auszuhalten ist. Der Arzt fragte mich, ob ich denn Erfahrungen mit Cannabis habe und sagte, dass er Patienten habe die damit erfolgreich behandelt werden. Ich bejahte und sagte ihm, dass ich es ab und an konsumierte und es meine Symptome stark lindert.
Nun wollte ich allerdings nichts über meinen aktuellen Problemfall mit dem Führerschein erzählen. Ich sagte, dass ich es mir überlegen würde und es mir noch einmal durch den Kopf gehen lasse.
Er gab mir etwas Infomaterial mit und sagte, dass er mir jederzeit ein Rezept über Cannabisblüten ausstellen würde.
Jetzt meine Frage an euch: Wie sähe das mit dem Führerschein aus? Da ich mich ja gerade mitten in einem ärztlichen Gutachten befinde... die Führerscheinstelle zu fragen wäre eher unklug. Ich kann die Situation nur schlecht abschätzen
Kann mir jemand weiterhelfen oder war schon einmal jemand in einer ähnlichen Situation?
Viele Grüße und vorab Danke!