Ja, kann Dein "Unbehagen" sehr gut verstehen!!!
Es ist sicher gut, wenn Du den Antrag auch was aus Deiner Sicht beifügst.
Wie auf Deiner Seite 1
Dazu gehört dann Aussagen zur Arbeitsunfähigkeit. / sozialen Leben, wie oft Du wg. der gleichen Symptome immer wieder beim Arzt / Facharzt / Therpeuten etc. warst und das das alles nicht geholfen hat.( Am besten mit Datum)
Den Erfolg von Cannabis auf Privatrezept sollte aber Dein Arzt beschreiben.
Medikament die Du zur Zeit nimmst und die Nebenwirkungen die Du dabei hast, sollte eigentlich auch Dein Arzt bestätigen
Die Übersichten erstellen kannst Du ja selbst übernehmen und den Arzt abstempeln lassen
Eine abgestufte Bewertung wie :
Manuelle Therapie → In Verbindung mit Physiotherapie und aktueller Medikamente alleine auf Dauer unzureichend. Erst mit Cannabisblüten auf Rezept ein längerer Erfolg erkennbar."
Würde ich so nicht liefern sondern z.B. schreiben: Physiotherapie und meine aktuelle Medikamente sind keine gangbarer Weg weil keine Linderung der Symptome zu verzeichnen sind und folgende massive Nebenwirkungen zusätzlich bei mir zu beobachten sind.
Nach meiner Erfahrung wollen die MDKs in erster Linie was "schlüssiges" von
Deinem Arzt sehen.
Dazu gehört m.E. eine Stellungnahme des Arztes zu den Punkten 1 bis 4 hier im Link
viewtopic.php?f=22&t=7701
Du kannst Die Punkte zwar sicher besser beschreiben.... Nur der MDK will das auf "Arztpapier", sonst schreibt er dann gern:
medizinisch nicht schlüssig. bzw "nachvollziehbar"
Ich habe damals auch zusätzliche Atteste nachliefern müssen, weil man mit meinen Ausführungen allein nicht genehmigen wollte.
Nur Mut drücke Dir fest die Daumen!