Laberecke

Hier könnt ihr euch vorstellen, Ideen, Vorschläge, Kritik oder Lob zum DHV und zu diesem Forum anbringen und in der "Laberecke" kann frei über den Hanfgott und die Welt diskutiert werden.
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Hans Dampf
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Re: Laberecke

Beitrag von Hans Dampf »

Krass, hab den auch gemacht und ist mir nicht aufgefallen….
ändert aber nix dran, das die blauen auf dem vorletzten Platz sind :mrgreen:
Mamijuana
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Re: Laberecke

Beitrag von Mamijuana »

Ob der Hanfverband mal offiziell bei der Bundeszentrale für politische Bildung https://www.bpb.de/ nachfragen sollte, weshalb das Thema im Wahl-o-mat ausgelassen wurde?
Die Antwort interessiert mich genug, als dass ich sonst auch als Privatperson die BPB anschreiben und nachfragen würde.
"OMG, ich bin so stoned!" ist "die trockene Sommerhitze dieses Jahrganges bringt die Aromen der Vulkanerde dieses Sizialianischen Syrah's besonders zur Geltung" in Terpenen. :D
Mamijuana
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Re: Laberecke

Beitrag von Mamijuana »

Hans Dampf hat geschrieben: Do 6. Feb 2025, 14:23 ändert aber nix dran, das die blauen auf dem vorletzten Platz sind :mrgreen:
Und warum CDSU vor einigen Jahren ihr Corporate Design von Schwarz zu Blau geändert haben, hat der Merz nun auch endlich deutlich gemacht. :shock:
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pepre
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

moepens hat geschrieben: Fr 7. Feb 2025, 16:28 Da bin ich wenig optimistisch...
War ja auch nur ein Gedankenspiel. Gier vs Law&Order. Hätte ja schön in die Reihe "Nur die SPD konnte den Sozialstaat abschaffen", "Nur die CDU konnte die KKWs abschalten" mit "Nur die USA konnten den 'war on drugs' beenden" reingepasst. ;)

Im Moment sieht's ja auch eher so aus, als würde sich in den USA eine Oligarchie mit Emperor Trump und diversen Günstlingen etablieren. :roll:
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LaMaria
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Re: Laberecke

Beitrag von LaMaria »

pepre hat geschrieben: Mi 12. Feb 2025, 15:52 Vielleicht kann ja mal jemand mit FAZ-Abo nackucken, welchen Horror die da zusammenfabulieren?
https://ottawacitizen.com/news/cannabis ... risk-death

....The second study found that people who had been treated at hospitals for cannabis use disorder were at a significantly higher risk of death compared to the general population....

Der Scheiss geht zur Zeit rum. Zwei kanadische Studien mit ganz anderen Zahlen und Schlussfolgerungen als bisher bekannt.

Das sind die offiziellen Zahlen:
https://www.canada.ca/en/health-canada/ ... anada.html
https://www.canada.ca/en/health-canada/ ... mmary.html
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nightcap
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Re: Laberecke

Beitrag von nightcap »

Das höhere Sterberisiko muss doch vom Rauchen kommen, oder nicht? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass bspw. das Trinken eines Cannabistees das Sterberisiko signifikant erhöhen würde - es sei denn man nimmt hierfür Butter als Lösungsmittel, dann könnte man ja noch den Fettgehalt derselben in den Lebenszeitrechner mit eingeben und käme am Ende bestimmt wieder zu dem Schluss der Studie.

Heißt das eigentlich im Umkehrschluss, dass wenn ich nicht kiffe, ich auch nicht sterben muss? Liegt die Sterberate in DE nicht eh schon lange unter dem EU-Durchschnitt und was sagt uns das eigentlich über die Lebensqualität im Land des einstigen Exportweltmeisters, da wo gefühlt schon immer die CDU regiert hat und warum macht die FAZ nicht darüber mal einen Artikel mitsamt Ursachenforschung? Noch länger arbeiten mit noch weniger Auskommen und Lebensfreude ist wohl kein so großes Problem so lange die Reichen immer reicher werden...

Überhaupt erscheint das alles vollkommen lächerlich - ich meine, bei einer oral fixierten Person würde sogar das Hantieren mit Legosteinen das Sterberisiko extrem erhöhen...

Ich habe aber auch kein FAZ-Abo und würde mich durch so einen Mist eh nicht durchquälen wollen - abgesehen davon würde das Lesen der FAZ auch mein persönliches Sterberisiko erhöhen, weil ich mich bei so einer offensichtlichen Stimmungsmache anscheinend zu sehr aufrege - was mir jüngst sogar höchstselbst von einem Herrn Thorsten Frei aus der CDU bestätigt wurde. Ich habe ja auch nur ca. 5 TEUR an den Staat zahlen müssen und bin jetzt vorbestraft wegen so einem bisschen Gras - aber "so what..." nicht wahr, Herr Frei...
moepens
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Re: Laberecke

Beitrag von moepens »

nightcap hat geschrieben: Do 13. Feb 2025, 13:19 Das höhere Sterberisiko muss doch vom Rauchen kommen, oder nicht?
Das wäre ein möglicher Faktor. V.a. aber eine eventuelle Behandlung von Krankheitssymptomen und generell ein ungesunder Lebensstil und niedriger Bildungsgrad.
Individuals with hospital-based CUD care were at increased risk of all investigated types of death and particularly elevated risk of death by suicide (aHR, 9.70 [95% CI, 6.04-15.57]), trauma (aHR, 4.55 [95% CI, 3.55-5.82]), opioid poisoning (aHR, 5.03 [95% CI, 2.86-8.84]), other drug poisonings (aHR, 4.56 [95% CI, 3.11-6.68]), and lung cancer (aHR, 3.81 [95% CI, 2.39-6.07]) relative to the general population.
nightcap
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Re: Laberecke

Beitrag von nightcap »

Frei übersetzt: "Wenn es einen unkultivierten Säufer dahinrafft, sind die Grünen schuld weil Kiffer eh alle doof..." Ist es das was uns die FAZ damit eigentlich sagen wollte? Kommt der Artikel wenigstens ohne Schreibfehler aus? Ich finde es immer bemerkenswert, wenn gegen Konsumenten polemisiert wird und sich dann in der fetten Überschrift schon ein Fehler eingeschlichen hat...

Nicht böse sein, aber ich verweigere mich einfach dagegen diesen Unsinn zu lesen (wenn überhaupt nur Leserkommentare um ein Stimmungsbild zu bekommen). Alte weiße Männer wollen über den Körper von jungen Frauen bestimmen und ausgerechnet die Hardcore-Säufer aus dem Bayernland wollen uns Konsumenten weiter ihre "staatlichen Schläger" vorbeischicken wegen einer Heilpflanze, die zudem ja noch mit ihrer geliebten Bierpflanze verwandt ist. Eigentlich sollte die Polizei doch Leute wie mich vor durchgeknallten Betrunkenen beschützen und nicht umgekehrt die Besoffenen vor mir beschützen...

Im Ernst: In den Medien wird man als "Kiffer" denunziert, dient jetzt gar im Wahlkampf noch als Feindbild der Blauschwarzbraunen und dann wird sich zudem noch permanent irgendein Mist regelrecht zusammengereimt um ein Verbot aufrecht zu erhalten, welches schon bei seinem "Erlass" nicht mehr zeitgemäß war und nur dazu diente den politischen Gegner wegsperren zu können: Ich habe mal auf ntv eine US-Doku gesehen, wie die Polizei wohl versehentlich der "falschen" Person Gras unterjubelte um ihn anschließend festnehmen zu können - leider wurde dieses Vorgehen* viel zu lange noch nicht einmal hinterfragt, und hier ist es eigentlich auch nicht besser wenn sich die Justiz sogar jetzt noch nachtretenderweise empört, dass man die bösen "Kiffern" nun ja gar nicht mehr belauschen darf. Da man ja bei Konsumenten gerne mal zur "Gefahrenabwehr" die Möbel auf links zieht, frage ich mich eh schon die ganze Zeit warum hier eigentlich die Unschuldsvermutung nicht greift und dieses überharte Vorgehen auch in der Presse gar kein Thema ist.

Ich muss jetzt aber hier mal in die Runde hier fragen: Wie wollt ihr eigentlich damit umgehen, wenn der Fall der Fälle eintritt? Ich für meinen Fall werde standhaft bleiben und zusehen, dass ich mein Gras weiter aus der Apotheke beziehen kann. Gleichzeitig werde ich weiterhin meine 1-2 Pflanzen ziehen, allein schon als ein Statement gegen Rechts. Etwaige Strafen würde ich versuchen anzufechten, da eh nur "rein politisch motiviert" und nach der vorübergehenden Freigabe auch überhaupt nicht mehr begründbar. Wäre ja schon tragisch-komisch, wenn die Justiz gerade die Amnestiefälle abgearbeitet hat und sich dann wieder am Anfang befinden würde und am besten wieder jedes Gramm bei Gericht verhandeln darf...

* geht es eigentlich noch: Jemanden (einem PoC?) Gras unterjubeln um ein Verbrechenstatbestand zu konstruieren? Die Cops haben hier sogar im Namen ihres Dienstherren bei sich zu Hause Cannabis aufbewahrt, angeblich um sich mit Geruch, Optik und Haptik näher vertraut zu machen...
moepens
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Re: Laberecke

Beitrag von moepens »

Den ganzen FAZ-Artikel kann ich nicht lesen, aber in der Überschrift konstruiert die Autorin einen kausalen Zusammenhang, der so nicht haltbar ist.
Individuals with hospital-based CUD care were more likely to live in low-income neighborhoods (29.0% vs 19.7% in the lowest income quintile) and be longstanding residents of Canada (91.1% vs 81.9%) compared with matched general population members. Individuals with hospital-based CUD care were more likely to have had an ED visit or hospitalization for substance use (38.9% vs 1.7%) or a mental disorder (34.8% vs 3.0%) in the past 3 years along with an outpatient mental health or addiction visit (68.2% vs 26.1%) relative to the general population. Individuals with hospital-based CUD care were more likely to have been diagnosed with several chronic conditions including hypertension (8.0% vs 6.6%), asthma (25.9% vs 18.7%) COPD (1.6% vs 0.4%), cardiovascular disease (1.1% vs 0.6%), and kidney failure (2.1% vs 0.6%) compared with the general population with no difference in prior cancer diagnoses (13.5% vs 13.1%) (Table 1).
Es ist z.B. schon aus der Dunedine-Kohortenstudie bekannt, dass sozioökonomische Faktoren und der Bildungsgrad einen Prädiktor u.a. für riskanten Drogenkonsum und einen ungesunden Lebensstil darstellen können. Das wurde in dieser Studie teils berücksichtigt und betrifft jegliche Substanzen und Verhaltensweisen.
pepre
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

LaMaria hat geschrieben: Do 13. Feb 2025, 10:00 https://ottawacitizen.com/news/cannabis ... risk-death
...
Der Scheiss geht zur Zeit rum. Zwei kanadische Studien mit ganz anderen Zahlen und Schlussfolgerungen als bisher bekannt.
...
https://www.apotheken-umschau.de/news/c ... 37777.html
... Nach Auswertung der elektronischen Krankenakten zeigten sich bei den Verstorbenen allerdings auch weitere Abhängigkeiten. Am häufigsten waren das Alkohol, Kokain oder ein Mischkonsum mehrerer Drogen. Auch wurden bei den Verstorbenen mentale sowie chronische Erkrankungen wie Diabetes, COPD oder Herz-Kreislauf-Krankheiten diagnostiziert. ...
Ok, das verwundert nicht, denn NUR wegen Cannabis landen nur sehr wenige Leute im Krankenhaus.
... Die Forschenden schreiben, dass auch ohne den Konsum von Cannabis ein erhöhtes Sterberisiko bestanden hätte, weshalb Myran und sein Team auch weitere Erkrankungen und sozioökonomische Faktoren wie Einkommen, Bildung oder die Wohnsituation in den Berechnungen berücksichtigten.

Sie erklärten, dass selbst wenn man Unterschiede wie soziale Verhältnisse, psychische Erkrankungen, andere Drogenprobleme und chronische Krankheiten einbeziehe, das Risiko, durch regelmäßigen Cannabiskonsum zu sterben, immer noch drei Mal so hoch sei wie bei der Allgemeinbevölkerung. ...
Da ist wohl die Intention die Mutter des Studienergebnisses. - Wie will man sowas sauber herausrechnen?

Außerdem ist schon die statistische Basisannahme falsch: die Vergleichsgruppe hätten alle C-Konsumenten sein müssen, nicht nur die, die im Krankenhaus gelandet sind.

Mal wieder ein Beleg für "Ich glaube nur jenen Statistiken, die ich selbst gefälscht habe." :D
moepens
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Re: Laberecke

Beitrag von moepens »

pepre hat geschrieben: Mi 19. Feb 2025, 12:08 Da ist wohl die Intention die Mutter des Studienergebnisses. - Wie will man sowas sauber herausrechnen?
Man kann sowas teilweise "herausrechnen", und für wissenschaftlich gebildete Menschen ist das dann auch verständlich bzw. kann es richtig bewertet und im Kontext betrachtet werden. Aber im Medienbericht wird trotzdem etwas von Kausalität geschrieben. Das ist an sich ein ganz alter Hut.
pepre hat geschrieben: Mi 19. Feb 2025, 12:08 Außerdem ist schon die statistische Basisannahme falsch: die Vergleichsgruppe hätten alle C-Konsumenten sein müssen, nicht nur die, die im Krankenhaus gelandet sind.
Das gehört alles in den Bereich begrenzter Aussagekraft aufgrund von Studiendesigns und verfügbaren Daten. Wiederum uninteressant für die meisten Journalisten.

Nichtsdestotrotz ist es besser wenn Daten erhoben und ausgewertet werden, als wenn das nicht passiert. Eigentlich ist der fehlende Vergleich ein starkes Indiz zur relativen Sicherheit des Konsums, da sich die Forschung politisch bedingt über 70 Jahre fast nur mit Gefahren befasst hat, aber letztendlich wenige Gefahren evident feststellbar sind.
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

moepens hat geschrieben: Do 20. Feb 2025, 18:39 Die Richtung der Studie (https://www.cambridge.org/core/journals ... BA2FADB4E1) ist allerdings sehr interessant, da es viele Wissenslücken bzgl. der Interaktionen und Reaktion auf Veränderungen im Endocannabinoidsystem bei Schizophrenie gibt.
Das gilt für alle psychoaktiven Substanzen. Wie mal jemand so schön gesagt hat: "Der war on drugs hat nicht nur das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, sondern er hat das ganze Haus niedergebrannt!". 🤪

Ich bin echt gespannt, was da noch alles zum Vorschein kommt. Insbesondere bei den hochwirksamen Substanzen, wie zB LSD. Würde mich nicht wundern, wenn im Hirnstoffwechsel ähnliche Stoffe im Nanogrammbereich schlicht "normal und notwendig" wären.
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Hans Dampf
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Re: Laberecke

Beitrag von Hans Dampf »

pepre hat geschrieben: Do 20. Feb 2025, 19:16 (…)
Ich bin echt gespannt, was da noch alles zum Vorschein kommt. Insbesondere bei den hochwirksamen Substanzen, wie zB LSD. Würde mich nicht wundern, wenn im Hirnstoffwechsel ähnliche Stoffe im Nanogrammbereich schlicht "normal und notwendig" wären.
Ist nicht so unwahrscheinlich. Man kann billigend annehmen, dass alle Völker, die sich von Getreide ernährt haben, insbesondere in eher feuchten Gegenden wie Mitteleuropa sehr häufig auch Mutterkorn zwangsläufig zu sich genommen haben, ergo im besten immer etwas verballert und im weniger guten Fall vergiftet gewesen sind.
Das könnte zu einer genetischen Anpassung geführt haben und eventuell zu einem notwendigen Pegel der enthaltenen Substanzen.
Gleiches kann man für Alkohol vermuten, die Menschen haben über Jahrtausende leichte Weine und Biere sowie vermutlich auch häufiger überreifes, vergorenes Obst zu sich genommen oder nehmen müssen.
Das würde den Mikrodosierern auch irgendwie recht geben.
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Re: Laberecke

Beitrag von moepens »

pepre hat geschrieben: Do 20. Feb 2025, 19:16 Das gilt für alle psychoaktiven Substanzen. Wie mal jemand so schön gesagt hat: "Der war on drugs hat nicht nur das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, sondern er hat das ganze Haus niedergebrannt!". 🤪
Prinzipiell ja, allerdings nehmen Cannabinoide eine Sonderrolle ein. Bei anderen Substanzen gibt es afaik keine Hinweise auf komplexe Interaktionen (was diese natürlich nicht ausschließt, v.a. vor dem Hintergrund der Prävalenz). Es gibt dabei bspw. Unterschiede was Onset und Coping betrifft - und eben Veränderungen bei Neurotransmittern allgemein.

Bei Cannabinoiden gibt es in manchen Studien Hinweise auf therapeutische Funktionen, in anderen Erkenntnisse die auf eine besonders schädliche Wirkung deuten. Es wurde zudem (bisher ohne Falsifizierung) gezeigt, dass es genetisch bedingte Unterschiede gibt, das ist einmalig.

Klar ist, dass hier eine medizinische, individuell abgestimmte Begleitung absolut angezeigt ist.
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Re: Laberecke

Beitrag von LaMaria »

Martin Mainz hat geschrieben: Fr 21. Feb 2025, 17:45 Komisch, daß das ein Zivilverfahren ist und nicht von der Staatsanwaltschaft angegangen wird.
Wundert mich auch. Mit den Impfzertifikaten hat man damals seiner Mutter die Approbation entzogen, ihm selbst ist anscheinend nicht viel passiert.
Bei dem ZDF Interview mit ihm an der Côte d’Azur ist er auf jeden Fall nicht sehr sympathisch rüber gekommen......
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Re: Laberecke

Beitrag von LaMaria »

Quo Vadis?
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Re: Laberecke

Beitrag von nightcap »

LaMaria hat geschrieben: Mo 24. Feb 2025, 08:38 Quo Vadis?
Da wo du nicht hinwillst:

"Und zwischen Union und SPD werden schon erste Gegengeschäfte ausgelotet." (ZON)
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Re: Laberecke

Beitrag von LaMaria »

.....und die SPD muss sich nach der Schlappe auch erneuern. Aber in welche Richtung? Für die Koalition muss sie sowieso Abstriche machen.
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Re: Laberecke

Beitrag von nightcap »

Hauptsache keine rechte Mehrheit im Bundestag. Nicht, dass der Herr Merz noch auf die Idee gekommen wäre das CanG aus staatstragender Verantwortung heraus mit den Stimmen der AfD zu kippen - am besten noch vor den Koalitionsverhandlungen... Ich übersehe hier doch nichts, oder?
Hat der feine Herr Kanzler in spe eig. echt "Judenfahne" zur israelischen Flagge gesagt?

€: Habe anscheinend doch was übersehen: Die Sitzverteilung im BT... also doch eine rechte Mehrheit im BT?
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Re: Laberecke

Beitrag von LaMaria »

Vielleicht schafft es das CanG wenigstens bis zur ersten Evaluation. Aber dann?
Ob Lauterbach wohl seinen Posten wieder bekommt?
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

LaMaria hat geschrieben: Mi 26. Feb 2025, 16:52 Ob Lauterbach wohl seinen Posten wieder bekommt?
Das Gesundheitsministerium ist ein Schleudersitz, da wurde so ziemlich alles vermurkst, was vermurksbar ist. Vermutlich wird sich niemand darum reißen, - außer Karl. Der ist mit Sendungsbewußtsein unterwegs und merkt nicht, dass er von der Pharmalobby am Nasenring durch die Manege gezogen wird. 🙈
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Hans Dampf
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Re: Laberecke

Beitrag von Hans Dampf »

So negativ sehe ich den ‚Karl‘, immerhin hat er uns im einfachen Rahmen den Cannabis-Konsum ermöglicht. Die zweite Säule und insbesondere Forschung samt Feldstudien wäre ‚Cems‘ Aufgabenfeld gewesen, da hätte einiges mehr passieren können in den drei Ampeljahren.
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

Hans Dampf hat geschrieben: Mi 26. Feb 2025, 20:39 So negativ sehe ich den ‚Karl‘ [gar nicht], immerhin hat er uns im einfachen Rahmen den Cannabis-Konsum ermöglicht.
Naja, die Einstufung von Hanf als "Plutonium" stammt schon primär aus dem BMG. Das hätte man weit entspannter (aka realistischer) angehen können.

Kritisch zu sehen ist aber der Wandel des Gesundheitswesens hin zum "big business". An die Parasiten, die massenhaft das Geld rausziehen (Pharmakonzerne) geht man gar nicht ran. Statt dessen werden die KMUs weggeholzt. Klar, die bringen großteils ja auch keine Dividende am Aktienmarkt, - der wohl mittlerweile das einzige Kriterium für die hochheilige "Wirtschaft" zu sein scheint. Zumindest in der neoliberalen Weltsicht. 🙄 Dass das unter Blackrock-Merz besser wird ist eher unwahrscheinlich.
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Re: Laberecke

Beitrag von pepre »

nightcap hat geschrieben: Fr 7. Mär 2025, 10:14 Geh mal in die "rechte Bubble"...
GsD geh ich da nicht hin :D Aber mit etwas Altersweisheit kann ich dir sagen:
  • ca. 20% der Bürger im Lande sind verbitterte Leute, die sich an Law&Order festkrallen. Ein klarer Fall von "erniedrige andere, um dich selbst zu erhöhen"; Hauptsache Feindbild. Egal welches. Kiffer bieten sich da halt an. Oder Ausländer. Oder Obdachlose. Religionsgemeinschaften. Whatever. Diese Leute erreichst du auch nicht mehr über Vernunft und Logik. Die eint eine Emotion, und zwar der Hass auf andere. Und Hass kennt kein Maß und kein Ziel.
  • In der Politik nutzen das Populisten und erkennen dabei nicht, dass sie nur "dem Original" in die Hände spielen.
  • Große Teile der Judikative und Exekutive eint das Weltbild, dass Kiffer schon immer kriminell waren. Auch hier kommst du mit Vernunft und Logik nicht weiter. Ist halt so, quasi gottgegeben.
Sich darüber aufzuregen bringt nichts, außer persönlichem Verdruss.

Früher™ hielt der gesellschaftliche Konsens ("Nazi sein geht gar nicht!") diese Leute im Zaum. Leider haben die AfD und die Populisten aus CDSU die Weltsicht "Law&Order-Nationalismus" und "D 1st" wieder hoffähig gemacht. Hoffentlich ist da ein Rollback möglich... :roll:
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Re: Laberecke

Beitrag von nightcap »

Ich denke gerade darüber nach, welches Unrechtsbewusstsein ein Mensch wohl haben muss, wenn dieser die Strafverfolgung von Drogenkonsumenten nicht nur befürwortet, sondern politisch sogar noch forciert - siehe aktuell die CSU, die gerade in den Koalitionsverhandlungen auf Rücknahme des CanG drängt.

Wie kann es sein, dass solche Leute eine Strafverfolgung von Drogenkonsumenten ernsthaft als "richtig" annehmen und dann auch für den Rest ihres Lebens in keinster Weise mehr kritisch hinterfragen. Wie kann man z.B. im Suff gegen "Kiffer" Stimmung machen? Jemand ist selber berauscht und will andere Berauschte für die Einnahme eines Rauschmittels bestrafen??? Das ist nicht nur absurd, das ist m.M.n. sogar vollkommen pervers und ich muss zugeben, ich bekomme langsam richtig Hass auf die ganzen Alkis...

Gut, man könnte hingehen und sagen "Oh, der Drogie nimmt unser Gesundheitssystem ja über Gebühr in Anspruch", aber mal im Ernst: Wenn man so argumentiert, dann muss man das Solidarsystem umgehend abschaffen, es gibt bestimmt genug Hypochonder (ganz ohne Drogen) und dass Säufer das System jetzt weniger belasten als illegale Drogenkonsumenten dürfte wohl auch kaum der Realität entsprechen. Warum sollen meine KK-Beiträge für eine Säuferleber aufkommen, wenn ich doch aus gesundheitlichen Erwägungen Cannabis konsumieren möchte. Mir will man dafür sogar noch die Polizei auf den Hals hetzen!

Ganz ehrlich, wenn sich jemand übermäßig viel an Drogen reinballert, dann braucht dieser jemand Hilfe - und dem Staat fällt nichts besseres ein als Wohnungen vom SEK stürmen zu lassen?! Ernsthaft, wie arm ist das eigentlich?
M. E. hat die Gesellschaft hier doch vollkommen versagt und ich frage mich überhaupt, wie jetzt weiter mit Behörden, Ärzten oder überhaupt Leuten umzugehen ist. Weder möchte ein derartiges menschenverachtendes Gedankengut weiter tolerieren, noch möchte ich weiter mit solchen Leuten im Gespräch bleiben oder diese gar durch Steuern und Abgaben finanzieren.

Vielleicht sollte die Union doch besser mit ihresgleichen von der AfD koalieren und das Gestalterische muss dann halt aus Opposition in Form von Klagen und Protestaktionen kommen...
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