Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
- Hans Dampf
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Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Soweit ich das sehe, sind da die Privatverschreibungen nicht erfasst.
Da würde sich prozentual einiges verändern
Da würde sich prozentual einiges verändern
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Quelle: https://www.lto.de/recht/hintergruende/ ... rztbesuchtBundesregierung will Verschreibung von Cannabis bremsen
Angekündigt hatte es die CDU-Bundesgesundheitsministerin schon länger, jetzt macht sie ernst: Die Abgabe von Cannabis an Kranke soll nur noch nach vorherigem, persönlichem Kontakt mit dem Arzt erfolgen. Auch der Versand wird verboten.
Unmittelbar nach ihrem Amtsantritt hatte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bereits klargemacht, was sie von der von ihrem Amtsvorgänger Karl Lauterbach (SPD) auf den Weg gebrachten Teil-Legalisierung von Cannabis hält: nämlich nichts. "Ich habe das Gesetz nicht unterstützt", stellte sie in einem FAZ-Interview klar. In diesem kündigte sie auch an, welche Schritte sie gehen wird, um das missliebige Gesetz offenbar wieder zurückzudrehen.
Als erstes hat sich Warken nun das Medizinal-Cannabisgesetz (MedCanG) vorgeknöpft. LTO liegt ein Referentenentwurf vor, der an diesem Montag auch mit Frist zum 1. August an die Verbände geschickt wurde. Konkreter Hintergrund der Gesetzesinitiative ist eine aus Sicht des Gesundheitsministeriums (BMG) inflationäre Zahl von Cannabis-Verschreibungen infolge des Ampelgesetzes.
BMG: "Cannabis-Import um 170 Prozent gesteigert"
Im Medizinal-Cannabisgesetz hatte diese geregelt, dass Cannabis für Kranke wie etwa Schmerzpatienten, zwar weiter nach den geltenden sozialrechtlichen Voraussetzungen als Arzneimittel verschrieben werden muss. Da Cannabis aber nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft wird, braucht es seit der Gesetzesliberalisierung durch die Ampel auch kein besonderes Betäubungsmittelrezept mehr. Ein reguläres Rezept reicht. Auch ist der Versand der Blüten durch Apotheken möglich.
In der Folgezeit stellte sich nun heraus, dass die Erteilung derartiger Rezepte durch Ärzte deutlich zunahm. Wurde die Verschreibung etwa durch das Ampelgesetz zu leicht gemacht? Oder konnten vielleicht auch Menschen ohne medizinische Indikation auf diese Weise leicht an Cannabis gelangen?
"Unser Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat ermittelt, dass sich der Verbrauch seit April 2024 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahrs von 31 auf 100 Tonnen verdreifacht hat", beklagte Warken im Mai. Im nun vorgelegten Gesetzentwurf (Bearbeitungsstand 18.6.2025) heißt es, der Import von Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken vom ersten Halbjahr 2024 zum zweiten Halbjahr 2024 habe sich um 170 Prozent gesteigert. "Es ist sehr einfach, online an eine Verschreibung zu kommen: Man kreuzt in einer Checkliste an, welche Beschwerden man angeblich hat, und erhält ein Onlinerezept", so die Gesundheitsministerin.
Verschreibung nur nach Besuch beim Arzt
Nun soll dieser Entwicklung ein Riegel vorgeschoben werden. Erste Maßnahme: Die Verschreibung von Cannabis darf künftig nur nach vorherigem, persönlichem Arzt-Patienten-Kontakt erfolgen.
"Es wird geregelt, dass die Verschreibung von Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken nur nach einem persönlichen Kontakt zwischen einer Ärztin oder einem Arzt und der Patientin oder dem Patienten in der Arztpraxis oder im Rahmen eines ärztlichen Hausbesuches erfolgen darf. Damit wird eine ausschließliche Behandlung im Rahmen der Videosprechstunde ausgeschlossen", heißt es in dem Gesetzentwurf.
Zuvor sei es für Patienten möglich gewesen, nach Ausfüllen eines Online-Fragebogens auf einer Telemedizinplattform und durch die Versendung der Cannabisblüten über kooperierender Versandapotheken an Cannabis zu gelangen.
Da allerdings der Gesetzgeber 2018 ein absolutes Fernbehandlungsverbot durch Ärzte ausgeschlossen hat, sieht Warkens Entwurf nun vor, dass jedenfalls bei einer Erstverschreibung von Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken die Möglichkeit der Videosprechstunde ausgeschlossen ist. "Bei Folgeverschreibung ist eine Konsultation pro vier Quartale vorgesehen. Bei Gemeinschaftspraxen müssen die Folgerezepte dabei nicht zwangsläufig von derselben Ärztin oder demselben Arzt, aber in derselben Arztpraxis ausgestellt werden."
Beratung und Aufklärung in der Apotheke
Zweite Maßnahme, die der Entwurf vorsieht: Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken dürfen künftig nicht mehr im Wege des Versandes an Endverbraucher abgegeben werden. Stattdessen müsse eine umfassende Aufklärung und Beratung persönlich in der Apotheke erfolgen. So sei ein Inverkehrbringen von Cannabis im Wege des Versandes "zu riskant" und "mit Blick auf die Patientensicherheit nicht sachgerecht".
Als grundlegendes Motiv für die geplanten Verschärfungen betont Warkens Gesetzentwurf den Gesundheitsschutz von Cannabis-Patienten: "Bei der Behandlung mit Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken ist unter anderem wegen der Suchtgefahr sowie weiterer Gesundheitsrisiken, Nebenwirkungen und unerwünschter Arzneimittelwirkungen ein persönlicher ärztlicher Kontakt mit der zu behandelnden Person sinnvoll und geboten", heißt es. Zudem müsse die Patientin oder der Patient im Lichte der bestehenden Chancen und Risiken ausdrücklich in die Behandlung mit Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken einwilligen. "Eine solche ausführliche Anamnese, körperliche Untersuchung, Aufklärung und Einwilligung sollten bei der Verschreibung von Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken im persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt im Rahmen der ärztlichen Behandlung und Beratung vor Ort durchgeführt werden."
Abzuwarten bleibt nun, ob der Gesetzentwurf aus dem CDU-geführten auch beim Koalitionspartner SPD, der die geltende Rechtslage zu verantworten hat, auf Zustimmung trifft. Eine Anfrage von LTO in der SPD-Bundestagsfraktion blieb bis zum Erscheinen dieses Artikels unbeantwortet.
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
https://www.change.org/p/cannabis-ist-m ... ient-innen
Petition: Cannabis ist Medizin – Stoppt das Verbot, schützt Patient:innen
Das Bundesgesundheitsministerium plant laut Medienberichten ein Verbot von Online-Verschreibungen und den Versand von medizinischem Cannabis.
Das würde für zehntausende Patient:innen in Deutschland bedeuten: weniger Versorgung, mehr Hürden – und für viele gar keinen Zugang mehr zu ihrer dringend benötigten Therapie. Besonders betroffen wären mobilitätseingeschränkte Menschen und Patient:innen in ländlichen Regionen ohne Fachärzt:innen.
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Der MDR berichtet nun von den drohenden Nachteilen bei Umsetzung des Entwurfs:
Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschl ... 0~amp.htmlMedizinisches Cannabis soll Warken zufolge auch nur noch in Apotheken und nicht mehr per Versand zu bekommen sein. Für die Betroffenen ist das ein Problem, meint Antonia Menzel. Sie ist Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen.
"In der Praxis bedeutet das lange Wartezeiten auf Termine für die Patienten. Außerdem eine fehlende Versorgung in strukturschwachen und ländlichen Räumen." Daraus folge eine zusätzliche Belastung, insbesondere für chronisch und schwer erkrankte Menschen. "Der Zugang wird dadurch faktisch für viele blockiert", so Menzel.
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
https://www.aekno.de/presse/nachrichten ... s-gesetzes
Hab mich mal durch die paar Zeilen durchgequält: Das ist doch scheiße...
Ich bin jetzt nicht sterbenskrank, aber dennoch chronisch und kann zudem als arbeitender Mensch auch wirklich nicht wegen jedem Wehwehchen zum Doktor rennen.
Also schon mal nix mit regelm. Arztkontakt und wenn (m)ein Arzt kein Cannabis verschreiben will - zB weil er sich nicht genug auskennt - werden dann Pistolen verteilt und Arzt und Patient gehen 10 Schritte auseinander?
Allein dass hier von "Kiffern" oder "kiffen" geschrieben wird ärgert mich tierisch. Würde derselbe Arzt auch öffentlich was von "Säufern" schreiben und dass man sich ja bloß um deren Gesundheit sorgt. Aber schuld ist eh die scheiß ex-Ampel und alles was linksgrünversifft ist, hat eh nicht alle Tasse im Schrank. Aber Nina Warken ist super - man merkt echt bei jedem fucking Drecksdreizeiler aus welcher polit. Ecke der Sermon kommt, aber Hauptsache schön in die Kamera gegrinst.
@Hanfverband: Mach was. Ich habe langsam keine Lust mehr mich jeden Tag über so einen Scheiß aufzuregen. M.E. wird hiermit nur ein Keil zw. Arzt und Patient getrieben. Man kümmert sich selber, man bezahlt selber und ist am Ende noch der Gelakmeierte. Was will das Gesundheitssystem denn jetzt? Mein Arzt untersucht mich derart oberflächlich, da spürt man förmlich dass da keine Zeit für Diskussionen, ob jetzt Cannabisrezept oder nicht, ist.
€: Ich bin echt gerade megamäßig angepisst, Eigenanbau ist mir persönlich zu umständlich und die CSCs decken gerade mal den Bedarf für eine "handvoll" Leute. Welche Nachbesserung wie im Text so süffisant* angerissen soll denn da noch kommen, wenn Fachgeschäfte wegen EU nicht möglich sind? Das CanG soll einfach abgewürgt werden um Ende sagen zu können, dass der angestiegene Bedarf nicht gedeckt werden kann und man deshalb alles wieder einstampft.**
* es geht hier abseits der pauschalen Vorverurteilungen ja immerhin noch um Patienten, wenn auch zweiter oder dritter Klasse...
** da der Plan aber jetzt durchschaut ist und sich zu viele bereits auf Cannabis als Medizin eingelassen haben, muss Frau Warken nun wirklich TRAGFÄHIGE LÖSUNGEN ERSINNEN (auch mit der AfD ins Bett zu steigen wird nicht mehr helfen, weil die Tatsachen sind ja zum Glück schon geschaffen worden)
Hab mich mal durch die paar Zeilen durchgequält: Das ist doch scheiße...
Ich bin jetzt nicht sterbenskrank, aber dennoch chronisch und kann zudem als arbeitender Mensch auch wirklich nicht wegen jedem Wehwehchen zum Doktor rennen.
Also schon mal nix mit regelm. Arztkontakt und wenn (m)ein Arzt kein Cannabis verschreiben will - zB weil er sich nicht genug auskennt - werden dann Pistolen verteilt und Arzt und Patient gehen 10 Schritte auseinander?
Allein dass hier von "Kiffern" oder "kiffen" geschrieben wird ärgert mich tierisch. Würde derselbe Arzt auch öffentlich was von "Säufern" schreiben und dass man sich ja bloß um deren Gesundheit sorgt. Aber schuld ist eh die scheiß ex-Ampel und alles was linksgrünversifft ist, hat eh nicht alle Tasse im Schrank. Aber Nina Warken ist super - man merkt echt bei jedem fucking Drecksdreizeiler aus welcher polit. Ecke der Sermon kommt, aber Hauptsache schön in die Kamera gegrinst.
@Hanfverband: Mach was. Ich habe langsam keine Lust mehr mich jeden Tag über so einen Scheiß aufzuregen. M.E. wird hiermit nur ein Keil zw. Arzt und Patient getrieben. Man kümmert sich selber, man bezahlt selber und ist am Ende noch der Gelakmeierte. Was will das Gesundheitssystem denn jetzt? Mein Arzt untersucht mich derart oberflächlich, da spürt man förmlich dass da keine Zeit für Diskussionen, ob jetzt Cannabisrezept oder nicht, ist.
€: Ich bin echt gerade megamäßig angepisst, Eigenanbau ist mir persönlich zu umständlich und die CSCs decken gerade mal den Bedarf für eine "handvoll" Leute. Welche Nachbesserung wie im Text so süffisant* angerissen soll denn da noch kommen, wenn Fachgeschäfte wegen EU nicht möglich sind? Das CanG soll einfach abgewürgt werden um Ende sagen zu können, dass der angestiegene Bedarf nicht gedeckt werden kann und man deshalb alles wieder einstampft.**
* es geht hier abseits der pauschalen Vorverurteilungen ja immerhin noch um Patienten, wenn auch zweiter oder dritter Klasse...
** da der Plan aber jetzt durchschaut ist und sich zu viele bereits auf Cannabis als Medizin eingelassen haben, muss Frau Warken nun wirklich TRAGFÄHIGE LÖSUNGEN ERSINNEN (auch mit der AfD ins Bett zu steigen wird nicht mehr helfen, weil die Tatsachen sind ja zum Glück schon geschaffen worden)
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Grüsse aus Colorado!
Habe etwas gesehen, dass ich mitteilen will.
Ich weiss es sollte unterhaltsam sein, aber bei mir hinterlässt es einen Beigeschmack von Propaganda.
Weil es ein relativ grosses Publikum erreicht, finde ich es Wert irgendwie zu bemerken. Der Punkt in der Diskussion kommt gleich nach 1:29:00 in diesem Video -
https://www.ardmediathek.de/video/immer ... zIyNjE4Njc
Leider sind diese Videos nur ein paar Wochen lang verfügbar.
[Admin: Hier wird zum Artikel diskutiert]
Habe etwas gesehen, dass ich mitteilen will.
Ich weiss es sollte unterhaltsam sein, aber bei mir hinterlässt es einen Beigeschmack von Propaganda.
Weil es ein relativ grosses Publikum erreicht, finde ich es Wert irgendwie zu bemerken. Der Punkt in der Diskussion kommt gleich nach 1:29:00 in diesem Video -
https://www.ardmediathek.de/video/immer ... zIyNjE4Njc
Leider sind diese Videos nur ein paar Wochen lang verfügbar.
[Admin: Hier wird zum Artikel diskutiert]
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Eine Reportage der evangelischen Kirche mit dem Titel "Kiffen erlaubt – und jetzt? Alltag im Cannabisland Deutschland":
https://www.youtube.com/watch?v=fCZ4ycuGbuQ
https://www.youtube.com/watch?v=fCZ4ycuGbuQ
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
https://www.lto.de/recht/hintergruende/ ... edizin-bmg
Lesenswert.Telemedizin und Cannabis
Europarecht könnte BMG-Vorhaben vereiteln
...
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Trotz Warken's Initiative hohe neue Investition von 'German Cannabis Standard' in medizinisches Cannabis vom Anbau bis zur eigenen Vermarktung (inkl. Telemedizin)
https://www.presseportal.de/pm/180915/6115464
Spekulation:
Ob die wohl mehr wissen als wir?
https://www.presseportal.de/pm/180915/6115464
Spekulation:
Ob die wohl mehr wissen als wir?
Warum ist Cannabis verboten?
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Ich weiß nicht wo ich das heute morgen gelesen habe, aber es geistern wieder Fake News durch die Medien: Angeblich kommen auch Minderjährige ganz easy an medizinisches Cannabis via Telemedizin und deshalb ist alles wieder ganz furchtbar schlimm...
Ich für meinen Teil muss in der Apotheke stets meinen Perso vorzeigen und kann mir zudem kaum vorstellen, dass die Versandapotheken bei der Auslieferung keine Identitätsprüfung vornehmen.
Ich für meinen Teil muss in der Apotheke stets meinen Perso vorzeigen und kann mir zudem kaum vorstellen, dass die Versandapotheken bei der Auslieferung keine Identitätsprüfung vornehmen.
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
https://www.apotheke-adhoc.de/rubriken/ ... ndverbot/#
Bei der "Börse, Börse über alles!"-Regierung wird Stada damit sicherlich Gehör finden.
War ja klar: die wollen "standardisierte Extrakte" pushen, also ihr eigenes Geschäftsmodell.Stada unterstützt Cannabis-Versandverbot
Bei der "Börse, Börse über alles!"-Regierung wird Stada damit sicherlich Gehör finden.
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Warum ist Cannabis verboten?
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Weil es eine illegale Droge ist!!
Marlene Mortler, CSU
Ex Drogenbeauftragte
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... zneimittel
Was stellt der Herr sich vor? Einen wetterabhängigen Freilandanbau, in dem beständig die wildesten Kreuzungen passieren? Hier gilt: wenn man keine Ahnung hat...
--
¹ Der Großteil der Gewinne von Arzneimitteln landet bei den Pharmariesen, die oft genug mit Pseudo-Innovationen Mondpreise aufrufen. Die Apotheken erhalten aus dem Gesundheitstopf nur ca. 2%. Überhaupt ist Cannabis für die Pharmaindustrie ein Graus: ein hochwirksames, extrem bereitbandig anwendbares Gewächs, das quasi überall wächst. Geht gar nicht!
Mal wieder "Werbung" für die Pharmariesen, die Cannabis am liebsten als ihr Monopol sehen würden.¹ Nochmal zur Verdeutlichung: diese ganzen Ärzte- und Apotheker-Kammern sind Büttel der Pharmariesen.„Wir brauchen mehr Cannabis-Fertigarzneimittel“
Das ist hanebüchend. MedCan wird unter exakt kontrollierten Bedingungen in Reinräumen mit genetisch identischen Pflanzen produziert.... Außerdem ändere sich die Qualität der Blüten ständig ...
Was stellt der Herr sich vor? Einen wetterabhängigen Freilandanbau, in dem beständig die wildesten Kreuzungen passieren? Hier gilt: wenn man keine Ahnung hat...
--
¹ Der Großteil der Gewinne von Arzneimitteln landet bei den Pharmariesen, die oft genug mit Pseudo-Innovationen Mondpreise aufrufen. Die Apotheken erhalten aus dem Gesundheitstopf nur ca. 2%. Überhaupt ist Cannabis für die Pharmaindustrie ein Graus: ein hochwirksames, extrem bereitbandig anwendbares Gewächs, das quasi überall wächst. Geht gar nicht!
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Ein neues cannabinoidhaltiges Präparat befindet sich im Zulassungsverfahren für Fertigarzneimittel mit guten vorläufigen Ergebnissen gegen Rückenschmerzen. Weitere Indikationen sollen folgen:
Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... en-159217/Der Cannabis-Vollspektrum-Extrakt VER-01 reduziert chronische Rückenschmerzen über drei Monate etwa dreimal stärker wie Placebo. Daten über eine längere Anwendung, Verträglichkeit und Sucht- und Entzugssymptome wurden jetzt in »Nature Medicine« veröffentlicht. Es wäre das erste zugelassene Fertigarzneimittel gegen Schmerzen auf Cannabisbasis.
[...]
Unter dem Cannabis-Extrakt reduzierten sich die Schmerzen über drei Monate im Schnitt um 1,9 Punkte, gegenüber minus 0,6 Punkten unter Placebo. In Phase B, den ersten sechs Verlängerungsmonaten, sanken die Schmerzen noch einmal um weitere 1,1 Punkte unter VER-01. Auch bei neuropathischen Schmerzen war der Cannabis-Extrakt signifikant wirksamer als Placebo.
[...]
Gemäß Informationen auf der Website des Unternehmens läuft das Zulassungsverfahren in der EU bereits für die Indikation chronischer Rückenschmerz. Angestrebt werden auch Zulassungen bei Arthrose und diabetischer peripherer Neuropathie.
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
https://www.pharma-relations.de/themen/ ... rage~n4778
Gute Zusammenfassung zur ggw Verordnungspraxis von MedCan.DocCheck-Umfrage
Medizinisches Cannabis bleibt selten verschriebenes Medikament
Patient:innen vergeben die Note 5
...
- Martin Mainz
- Board-Administration
- Beiträge: 4667
- Registriert: Di 22. Mär 2016, 18:39
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Der unsinnige Kampf gegen Gras auf Rezept
Die Bundesregierung will den Zugang zu medizinischem Cannabis einschränken, um Missbrauch zu verhindern. Von dem halb garen Vorstoß dürften aber vor allem Kriminelle profitieren.
Spiegel hinter PayWall
https://www.spiegel.de/gesundheit/canna ... 829d8ed03c
Die Bundesregierung will den Zugang zu medizinischem Cannabis einschränken, um Missbrauch zu verhindern. Von dem halb garen Vorstoß dürften aber vor allem Kriminelle profitieren.
Spiegel hinter PayWall
https://www.spiegel.de/gesundheit/canna ... 829d8ed03c
Ehrenamtlicher Foren-Putzer
Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
Wenn ich einen Fehler gemacht habe, bitte einfach eine PN an mich
Bitte seid nett zueinander - die Welt da draußen ist schlimm genug
Re: Sammlung Legalisierung in Deutschland
"Frage von Adrian R. • 20.10.2025
Wird es mit der SPD eine Verschärfung des MedCanG geben?
Es kann doch nicht sein, dass es wieder Probleme bei der Beschaffung von sauberem Cannabis geben wird. Ich leide an chronischer Migräne und vaporisiertes Cannabis aus der Apotheke hilft sehr. Schwarzmarkt-Cannabis jedoch nicht, weil die Verunreinigungen darin auch wieder Migräne-Anfälle triggern können. Es kann nicht sein, dass jetzt eine Gesundheitsministerin Warken wieder Patienten diskriminiert. Leidet sie auch an einer chronischen Erkrankung? Offensichtlich nicht! Die Vorschläge Telemedizin für Cannabis zu verbieten ist eine Frechheit! Soll ich dann als leidender Patient wieder 100km weit fahren um einen Arzt und/oder Apotheke zu finden? Das kann es doch nicht sein! Viel gefährlichere Medikamente können auch online verschrieben werden. Missbrauch wird es weiter geben, solange es nicht genügend legale Bezugsmöglichkeiten gibt. Was unternimmt Ihre Fraktion eigentlich gegen den Missbrauch gegen Ibuprofen oder andere Medikamente?
Antwort 23.10.2025 von Lars Castellucci
SPD
Lieber Herr R.,
der SPD-Bundestagsfraktion ist bei der Änderung des Medizinal Cannabisgesetzes eine verlässliche, wohnortnahe und barrierefreie Versorgung für alle Patientinnen und Patienten, die auf medizinisches Cannabis angewiesen sind, von zentraler Bedeutung. Gerade Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen sind in besonderem Maße auf einen verantwortungsvollen Einsatz digitaler Versorgungsformen angewiesen.
Medizinalcannabis ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und kein Produkt zu reinen Genusszwecken. Die Online-Verschreibung von Arzneimitteln, die Suchterkrankungen auslösen können, darf für unbekannte Patientinnen und Patienten ohne jeglichen Arztkontakt grundsätzlich nicht möglich sein. Der massive Zuwachs an Internetverordnungen ohne persönliche Untersuchung erfordert daher entschiedenes Handeln.
Künftig soll die Verschreibung von Medizinalcannabis grundsätzlich nach persönlicher ärztlicher Konsultation erfolgen – in der Praxis oder beim Hausbesuch. Nur so kann die notwendige Anamnese, Aufklärung und Begleitung gewährleistet werden. Bei Folgeverschreibungen bleibt Telemedizin möglich, sofern zuvor ein persönlicher Kontakt stattgefunden hat. Für diejenigen, die aus medizinischen Gründen auf Medizinalcannabis angewiesen sind, bleibt die Versorgung selbstverständlich gewährleistet.
Mit freundlichen Grüßen
Lars Castellucci"
...aus www.abgeordnetenwatch.de rauskopiert. Die SPD ist anscheinend "umgefallen"...
Also von allen Medikamenten die da draußen so rumschwirren ist also Cannabis das "suchtgefährdente" Mittel ever, oder wie? Leck mich am Arsch - wie ist es eigentlich mit der Suchtgefährdung wenn ich bspw. via Telemedizin Tilidin per Postversand bestelle? Da hat ja anscheinend so keiner ein Problem mit...
Ich hoffe doch wirklich sehr, dass es diesbezüglich bis zum Mond zu Klagen kommt. Da ich selber chronisch krank bin, kann ich mir schon vorstellen was das für eine Odyssee wird um zukünftig an sein Rezept zu kommen.
Aber wie gesagt, kiss my ass: Ich mache Eigenanbau + aus Protest zusätzlich eine ausgewachsene Tilidinsucht*.
* also als Anschauungsmaterial für die Damen und Herren Dres. was eine richtige Sucht ist, damit man mal was handfestestes hat und nicht nur auf die sog. "Infos" aus zweiter oder gar letzter Hand angewiesen ist!!!!!!
Wird es mit der SPD eine Verschärfung des MedCanG geben?
Es kann doch nicht sein, dass es wieder Probleme bei der Beschaffung von sauberem Cannabis geben wird. Ich leide an chronischer Migräne und vaporisiertes Cannabis aus der Apotheke hilft sehr. Schwarzmarkt-Cannabis jedoch nicht, weil die Verunreinigungen darin auch wieder Migräne-Anfälle triggern können. Es kann nicht sein, dass jetzt eine Gesundheitsministerin Warken wieder Patienten diskriminiert. Leidet sie auch an einer chronischen Erkrankung? Offensichtlich nicht! Die Vorschläge Telemedizin für Cannabis zu verbieten ist eine Frechheit! Soll ich dann als leidender Patient wieder 100km weit fahren um einen Arzt und/oder Apotheke zu finden? Das kann es doch nicht sein! Viel gefährlichere Medikamente können auch online verschrieben werden. Missbrauch wird es weiter geben, solange es nicht genügend legale Bezugsmöglichkeiten gibt. Was unternimmt Ihre Fraktion eigentlich gegen den Missbrauch gegen Ibuprofen oder andere Medikamente?
Antwort 23.10.2025 von Lars Castellucci
SPD
Lieber Herr R.,
der SPD-Bundestagsfraktion ist bei der Änderung des Medizinal Cannabisgesetzes eine verlässliche, wohnortnahe und barrierefreie Versorgung für alle Patientinnen und Patienten, die auf medizinisches Cannabis angewiesen sind, von zentraler Bedeutung. Gerade Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen sind in besonderem Maße auf einen verantwortungsvollen Einsatz digitaler Versorgungsformen angewiesen.
Medizinalcannabis ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und kein Produkt zu reinen Genusszwecken. Die Online-Verschreibung von Arzneimitteln, die Suchterkrankungen auslösen können, darf für unbekannte Patientinnen und Patienten ohne jeglichen Arztkontakt grundsätzlich nicht möglich sein. Der massive Zuwachs an Internetverordnungen ohne persönliche Untersuchung erfordert daher entschiedenes Handeln.
Künftig soll die Verschreibung von Medizinalcannabis grundsätzlich nach persönlicher ärztlicher Konsultation erfolgen – in der Praxis oder beim Hausbesuch. Nur so kann die notwendige Anamnese, Aufklärung und Begleitung gewährleistet werden. Bei Folgeverschreibungen bleibt Telemedizin möglich, sofern zuvor ein persönlicher Kontakt stattgefunden hat. Für diejenigen, die aus medizinischen Gründen auf Medizinalcannabis angewiesen sind, bleibt die Versorgung selbstverständlich gewährleistet.
Mit freundlichen Grüßen
Lars Castellucci"
...aus www.abgeordnetenwatch.de rauskopiert. Die SPD ist anscheinend "umgefallen"...
Also von allen Medikamenten die da draußen so rumschwirren ist also Cannabis das "suchtgefährdente" Mittel ever, oder wie? Leck mich am Arsch - wie ist es eigentlich mit der Suchtgefährdung wenn ich bspw. via Telemedizin Tilidin per Postversand bestelle? Da hat ja anscheinend so keiner ein Problem mit...
Ich hoffe doch wirklich sehr, dass es diesbezüglich bis zum Mond zu Klagen kommt. Da ich selber chronisch krank bin, kann ich mir schon vorstellen was das für eine Odyssee wird um zukünftig an sein Rezept zu kommen.
Aber wie gesagt, kiss my ass: Ich mache Eigenanbau + aus Protest zusätzlich eine ausgewachsene Tilidinsucht*.
* also als Anschauungsmaterial für die Damen und Herren Dres. was eine richtige Sucht ist, damit man mal was handfestestes hat und nicht nur auf die sog. "Infos" aus zweiter oder gar letzter Hand angewiesen ist!!!!!!
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Quelle: https://www.apotheke-adhoc.de/rubriken/ ... ordnungen/Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) fordert, dass die Verordnung von medizinischem Cannabis weniger von Bürokratie belastet wird. Sie soll sicherer, aber auch leichter zugänglich für die Patient:innen mit chronischen Schmerzen sein.
Hintergrund sind die geplanten Änderungen im Medizinal-Cannabisgesetz (MedCanG), die aktuell im Gesetzgebungsverfahren beraten werden, so die DGS. Es bestehe die Notwendigkeit, die Verordnungsregeln praxisnaher und sicherer zu gestalten. Die DGS fordert den Abbau von überflüssiger Bürokratie bei der Verordnung von Medizinalcannabis in der Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen ein. So sollen Ärztinnen und Ärzten mehr Sicherheit erlangen. Zudem sollen sie infolge mehr Zeit für die Patientenversorgung zur Verfügung haben, die aktuell mit Antragsverfahren und Rückfragen verbracht wird.
[...]
„Um Regresse zu vermeiden, sollten Ärzt:innen Anträge bei den Krankenkassen stellen, die oft mit langwierigen Rückfragen verbunden sind“, so die DGS. „Wir fordern deshalb, bei indikationsgerechter Verordnung auf die Antragstellung zu verzichten und auf klaren, regresssicheren Grundlagen zu arbeiten.“ Erste Rückmeldungen aus ärztlichen Netzwerken würden zeigen, dass Regressfälle bislang Einzelfälle seien.
[...]
„Um volle Transparenz zu gewährleisten, planen wir die Einrichtung einer zentralen Meldestelle für Regressfälle“, erklärt die DGS. Zudem sichere man juristische Unterstützung für den ersten dokumentierten Regressfall zu. Damit solle die Sicherheit für Ärzt:innen erhöht und das Vertrauen in die neue Praxisleitlinie gestärkt werden.
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
PR-Aktion von Grünhorn:
Quelle: https://www.braunschweiger-zeitung.de/w ... t-hat.html"Meine Stimme. Meine Therapie." - Patient:innen zeigen, wie medizinisches Cannabis ihr Leben verändert hat
Grünhorn-Kampagne räumt mit Vorurteilen auf: Echte Menschen, echte Geschichten über Cannabistherapie
Die Cannabis-Plattform Grünhorn startet die Kampagne "Meine Stimme. Meine Therapie." Neun Patient:innen zeigen Gesicht und erzählen ihre Geschichte. Sie alle eint: Cannabis hat ihnen geholfen, wo andere Therapien versagten. Mit ihren persönlichen Erfahrungen wollen sie Vorurteile abbauen und zeigen, wie die Therapie ihr Leben verbessert hat.
Von der Opiat-Abhängigkeit zurück ins Leben
Korri, 32, Krankenpflegerin mit Migräne: "Morphin, Tilidin, Oxycodon - all das mussten wir durchmachen, und trotzdem werden wir als Patient:innen, die eine Cannabistherapie erhalten, noch immer nicht ernst genommen." Klaus Häfner, 66, Rentner, war mit 13 Tabletten täglich auf einer Abwärtsrutsche. Heute sagt er: "Mit Cannabis ist es ein Ballon, der wieder nach oben geht."
Markus Pinzer, 52, Altenpfleger, findet poetische Worte für die Effizienz seiner Cannabis-Therapie: "Mit Cannabis ist der Schleier aufgebrochen und die Sonne kam durch." Auch Korri, fand dank Cannabistherapie ihren Weg: "Ich kann endlich wieder ans Tageslicht, ohne Sonnenbrille, ohne Dunkelheit. Ich kann wieder teilnehmen am Leben."
Funktionsfähig statt high
Max, 33, Autist mit einem Job in der Forschung, räumt mit dem hartnäckigsten Vorurteil auf: "Ich bin nicht dauerhaft high." Auch Petra Hoffmann, 63, Rentnerin, stellt klar: "Ich wünsche mir mehr Akzeptanz für Cannabis als Arzneimittel. Ich liege damit nicht bekifft in der Ecke." Lisa Böhle, 30, Verkäuferin nach Sepsis-Erkrankung, fasst zusammen: "Ich bin mit Cannabis viel arbeitsfähiger und stabiler als mit starken Schmerzmitteln. Warum wird das nicht ernst genommen?" Max erklärt: "Am Ende des Tages lässt mich der ganz normale Alltag oft ausgelaugt zurück. Cannabis ist das, was mir Teilhabe trotzdem an herausfordernden Tagen ermöglicht." Markus ergänzt: "Ich habe mich kaputtgearbeitet, kaputtgeschämt und kaputt therapiert. Cannabis war das Erste, das mir meine Lebensqualität zurückgegeben hat."
Das Stigma wiegt schwerer als die Krankheit
Die Kampagne zeigt: Viele Patient:innen leiden mehr unter Vorurteilen als unter ihrer Erkrankung. Stephanie Feldner, 45, Krankenschwester aus Bayern, macht das deutlich: "Als ich Opiate bekam, galt ich als gute Patientin, jetzt gelte ich als Drogensüchtige." Sie kämpft um ihren Führerschein und ihre berufliche Existenz.
Gabi Beck, 47, Heilpraktikerin für Psychotherapie: "Niemand muss seine Medikation so rechtfertigen wie Patient:innen, die mit Cannabis behandelt werden." Patrizia Vogel, 32, zurzeit krankgeschrieben: "Ich habe immer das Gefühl, ich mache etwas Verbotenes, obwohl es längst legal ist."
Petra ergänzt: "Man wird so schnell als Kiffer abgestempelt. Aber niemand sieht, wie viele Therapien, Klinikaufenthalte und Schmerzen davorstehen. Cannabis ist das Einzige, das meinen Alltag kontrollierbar macht. Ohne würde ich wieder Tage am Stück im Bett liegen."
Geplante Verschärfungen gefährden erfolgreiche Therapien
Die persönlichen Erfolgsgeschichten zeigen, wie wichtig der unkomplizierte Zugang zur Cannabistherapie ist. Doch genau dieser Zugang ist akut bedroht. Das Bundesgesundheitsministerium plant drastische Einschränkungen: Erstverordnungen sollen künftig nur noch bei persönlichem Arztkontakt in der Praxis möglich sein. Der bewährte Versand von medizinischem Cannabis soll komplett verboten werden.
Stefan Fritsch, CEO von Grünhorn, sagt: "In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass digitale Patientenversorgung bei Medizinalcannabis sicher und effektiv ist. Patient:innen, die heute unkompliziert per Videosprechstunde versorgt werden können, sollen künftig wieder in überfüllte Wartezimmer gedrängt werden. Das ist nicht nur rückständig, sondern für viele Patient:innen auch mit unnötigen Risiken verbunden."
Für Menschen wie Petra, Markus oder Max sowie tausende andere chronisch kranke Patient:innen wären die geplanten Verschärfungen existenzbedrohend. "Wir schaffen ein Umdenken - und jetzt soll alles wieder zurückgedreht werden? Für uns Patienten wäre das eine Katastrophe", macht Patientin Lisa deutlich. Grünhorn CEO Fritsch ergänzt: "Therapiebedürftige Menschen verdienen Zugang zu zeitgemäßer medizinischer Versorgung, nicht ideologiegetriebene Barrieren, die sie zurück in die Unterversorgung katapultieren."
Über die Kampagne
"Meine Stimme. Meine Therapie." zeigt neun Männer und Frauen aus allen Altersgruppen, Berufen und mit unterschiedlichen Krankheitsbildern, für die medizinisches Cannabis eine wichtige Therapieoption darstellt. Die Kampagne startet am 9. Dezember 2025 auf gruenhorn.de sowie den Social Media Kanälen des Unternehmens.
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
https://www.apotheke-adhoc.de/rubriken/ ... chwatzen/#
Sie sollte eigentlich wissen (und tut es wahrscheinlich), dass ohne Versand die Versorgung der Patienten massiv gefährdet ist: nur sehr wenige Apotheken könne sich den Aufwand eines breiten Sortiments und die vorgeschriebene Rezepturprüfung überhaupt leisten. IdR ist das ein Draufzahlgeschäft, - außer man ist darauf spezialisiert und hat einen großen Kundenstamm (wie es bei Dolfen der Fall ist).
Die ländliche Versorgung wird ohne Versand nahezu ausgemerzt werden. Und gerade Patienten können nicht bei jedem Rezept in die Großstädte fahren.
Dolfen betreibt hier Lobbying in eigener Sache.Versandverbot für Cannabis
„Lassen Sie sich den Gesetzentwurf nicht abschwatzen!“
Die Initiative der Gesundheitsministerin sei ein wichtiger Schritt, Medizinalcannabis als seriöses Arzneimittel durchzusetzen. Dabei würde Apotheken bei der Herstellung und Qualitätssicherung eine Schlüsselfunktion zukommen – mit einer klaren Trennung zwischen Freizeit- und Medizinalcannabis, die Patientenverbände und Cannabis versorgende Apotheken schon lange fordern würden.
„Wenn der Drogenbeauftrage der Bundesregierung, Hendrick Streeck, von ‚Dealer in weiß‘ spricht, benennt er offen, was alle in der Branche wissen“, erklärte Dolfen ...
Sie sollte eigentlich wissen (und tut es wahrscheinlich), dass ohne Versand die Versorgung der Patienten massiv gefährdet ist: nur sehr wenige Apotheken könne sich den Aufwand eines breiten Sortiments und die vorgeschriebene Rezepturprüfung überhaupt leisten. IdR ist das ein Draufzahlgeschäft, - außer man ist darauf spezialisiert und hat einen großen Kundenstamm (wie es bei Dolfen der Fall ist).
Die ländliche Versorgung wird ohne Versand nahezu ausgemerzt werden. Und gerade Patienten können nicht bei jedem Rezept in die Großstädte fahren.
Das ist dreist gelogen. Es wird kontrolliertes, medizinisches Cannabis importiert. Die Qualität ist nicht schlechter als vor dem Telemedizin-Boom.Mit dem Boom der Scheinrezepte haben die Erzeuger massenhaft Cannabis in den Markt gepumpt, dass ursprünglich für den legalisierten Freizeitmarkt bestimmt war, der nicht gekommen ist. Damit haben wir einen Preisverfall bei Medizinalcannabis erlebt. Und einen Verfall der Qualitäten.
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Sehenswerter Vortrag von Dr. Grotenhermen mit Diskussionsrunde von der CaNoKo25: https://www.youtube.com/watch?v=xiGGlUn7mGo
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Leider hinter einer Paywall, aber davon wird noch zu hören sein falls da etwas dran ist:
Quelle: https://www.moz.de/nachrichten/politik/ ... 24737.htmlMedizinisches Cannabis
Unionsfraktion distanziert sich von der eigenen Ministerin
Nina Warken sieht in den vielen Online-Rezepten für Cannabis einen Missbrauch des Systems. Sie wollte den Apotheken die Geschäftsgrundlage nehmen. Doch der SPD ging das zu weit – und der CDU auch.
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
https://www.bundestag.de/presse/pressem ... it-1135622
https://dserver.bundestag.de/btd/21/030/2103061.pdf
---Öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses zum Medizinal-Cannabis
Zeit: Mittwoch, 14. Januar 2026 , 16.00 Uhr
...
Die Sitzung wird live im Internet unter www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen. Am Folgetag ist sie unter www.bundestag.de/mediathek abrufbar.
https://dserver.bundestag.de/btd/21/030/2103061.pdf
Falsch! Es entsteht ein erheblicher Erfüllungsaufwand:[S. 2, E1] Für Bürgerinnen und Bürger entsteht kein Erfüllungsaufwand.
- einen Arzt finden, der das verschreibt.
- Persönliche Anreise vonnöten (bei vielen Erkrankungen eine extreme Belastung für die Patienten).
- Eine Apotheke finden, die a) überhaupt Cannabis abgibt und b) die benötigten Sorten hat.
- Persönliche Anreise zu dieser Apotheke (s. Punkt 2).
Falsch: viele Apotheken werden gar kein Cannabis anbieten, denn eine sporadische Abgabe ist ein Draufzahlgeschäft: jede Charge muss auf Identität überprüft werden (Rezeptur, Kosten min. 20€ Materialaufwand plus Personalkosten). Wirtschaftlich läßt sich das nur mit einem festen Kundenstamm (wie ihn die spezialisierten Online-Apotheken haben) betreiben.[S. 3, F] Auswirkungen sind weder auf die Einzelpreise, noch auf das allgemeine Preisni-
veau, noch auf das Verbraucherpreisniveau zu erwarten.
Falsch. Mehr 99% aller Konsumenten haben kein problematisches Konsumverhalten.[S. 10, VI, Abs. 2] ... Das Fernverschreibungsverbot stellt
zwar einen Eingriff in die Dienstleistungsfreiheit dar, mit Blick auf die erheblichen mit Cannabisblüten verbun-
denen Suchtgefahren ist dieser Eingriff aus Gründen des Gesundheitsschutzes aber gerechtfertigt. ...
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
Σ: Merz ist das Wohlergehen schwerkranker Patienten (u.a. laut ärztlicher Leitlinie: chronische Schmerzen, Nervenschmerzen, gegen Übelkeit und zur Appetitsteigerung bei Krebs- und Aidspatienten, Rheuma, bei spastischen Schmerzen bei Multipler Sklerose) völlig egal. Er betreibt nur "Cannabis = Droge"-Ideologie aus populistischen Gründen.
Re: Sammlung Presseberichte/Videos/TV rund um med. Cannabis
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... is-161813/
Die ABDA mal wieder als Sprachrohr der Pharmaindustrie, die das Monopol auf alle Cannabisprodukte (und/oder deren Synthesen) haben will, aka Milliardenmarkt. Die ABDA agiert schon lange nicht mehr als Standesvertretung der ApothekerInnen, sie dient nur noch als verlängerter Arm der Pharma-Lobbyisten. Übrigens ebenso wie die Bundesärztekammer.Die ABDA plädiert dafür, auch Cannabis-Extrakte einzubeziehen, um Ausweichmanöver der Anbieter zu verhindern.