Das hab ich mir auch gedacht, als er das bei der Pressekonferenz angesprochen hat.
Wir würden ja gern, aber wenn die EU nicht will, dann kann man da nix machen
https://youtu.be/wdLkpFuY3bA?t=3214
https://www.lto.de/recht/hintergruende/ ... roparecht/Im Oktober präsentierte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Eckpunkte der Ampel für eine Cannabis-Legalisierung. Zugleich kündigte er die zügige Einleitung einer Prüfung durch die EU an. In Brüssel aber ist noch nichts angekommen.
Die EU-Kommission wartet auch rund zwei Wochen nach der Veröffentlichung der Cannabis-Eckpunkte durch die Bundesregierung noch auf Erläuterungen aus Deutschland, um das Legalisierungs-Vorhaben der Ampel europarechtlich angemessen prüfen zu können.
"Wir haben den deutschen Entwurf noch nicht erhalten und warten auf die von den deutschen Behörden erwähnte Konsultation", erklärte am Freitag eine Sprecherin der Kommission auf Anfrage von LTO.
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Das EU-Recht (Rahmenbeschluss 2004/757/JI des Rates) verpflichtet die Mitgliedstaaten dafür zu sorgen, dass Straftaten im Zusammenhang mit dem illegalen Handel mit Drogen, einschließlich Cannabis, unter Strafe gestellt wird. Der Kommissionssprecherin zufolge müssen alle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Handel mit Cannabis durch die nationalen Gesetze unter Strafe gestellt werden. "Dazu gehören Produktion, Herstellung, Extraktion, Zubereitung, Anbieten, Anbieten zum Verkauf, Vertrieb, Verkauf und Lieferung."
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So funktioniert das aber nicht. Die EU-Kommission ist nicht verpflichtet sich irgendetwas herunterzuladen, um es zu prüfen. Der Gesundheitsminister ist in der Pflicht zu liefern, und zwar vollständig. Es handelt sich um eine Interpretation des möglichen Rechts, da reicht nicht die Vorlage von Eckpunkten. Die Interpretation durch die Anwälte fehlt.Wurlitzer1920 hat geschrieben: Mo 14. Nov 2022, 16:46
Möglicherweise hatte sich die EU-Kommission das Eckpunktepapier schon selbst besorgt.
Habe ich auch gemacht, war/ist ja frei zugänglich...
Möglicherweise hat ja auch die Presse mal wieder Schwachsinn berichtet. Wenn heute die Verhandlungen losgehen, scheint das ja der Fall zu sein.FraFraFrankenstein hat geschrieben: Mo 14. Nov 2022, 19:11So funktioniert das aber nicht. Die EU-Kommission ist nicht verpflichtet sich irgendetwas herunterzuladen, um es zu prüfen. Der Gesundheitsminister ist in der Pflicht zu liefern, und zwar vollständig. ...Wurlitzer1920 hat geschrieben: Mo 14. Nov 2022, 16:46
Möglicherweise hatte sich die EU-Kommission das Eckpunktepapier schon selbst besorgt.
Habe ich auch gemacht, war/ist ja frei zugänglich...
Carmen Wegge hat gesagt, dass sie bei der Abteilung DG Home der EU-Komission war und mit Leuten gesprochen hat, die für Drogen in der EU-Komission zuständig sind. Sie meinte, sie hat dort ein Papierchen gesehen, mit dem sich die Leute dort beschäftigt haben.privacc hat geschrieben: Mi 16. Nov 2022, 10:55 https://www.instagram.com/p/Ck_lcDRhh0r/
Heidenblut und Wegge von gestern Abend zum Stand der Dinge. 30min, recht interessant.
Ja, sieht so aus. Mitte Januar ist dann der Referentenentwurf fertig, der dann noch kurz durch das Parlament muss, um dann für weitere 2-3 Monate in das Notifizierungsverfahren der EU-Komission zu gehen.Martin Mainz hat geschrieben: Mi 23. Nov 2022, 03:06 Wegge: Deutschland hat seine Antworten, Karl muss handeln. Mitte Januar könnte der Gesetzesentwurf vorliegen und dann offiziell der EU vorgestellt werden.
https://www.youtube.com/watch?v=u_fJE9-WgNI
Im Eckpunktepapier stehen die doch!„… brauchen sehr gute Argumente …“
Muss das jetzt noch en Detail erklärt werden? Und exakt wem gegenüber überhaupt? Der EU-Kommission jedenfalls obliegt nur eine Prüfung, ob das gegen EU-Recht verstößt, Argumente hin oder her. Und da ist die Antwort ja sowieso klar: geht nicht, steht in den Verträgen. Das ist mal wieder ein reiner Juristen-Hickhack...Dadurch soll die Qualität kontrolliert, die Weitergabe verunreinigter Substanzen verhindert und der
Jugendschutz sowie Gesundheitsschutz für Konsumentinnen und Konsumenten bestmöglich ge-
währleistet werden.
https://www.lto.de/recht/hintergruende/ ... tzentwurf/Die von der Ampel in Aussicht gestellte kontrollierte Freigabe von Cannabis in Deutschland gerät ins Stocken. Das grüne Licht von der EU-Kommission ist nicht absehbar. In Brüssel war die Bundesregierung zu dem Thema bislang auch nur einmal.
Wenn das so weitergeht, dann wird das selbst in drei Jahren nichts werden mit der Legalisierung. Man kann nur den Kopf Schütteln und sich verwundert die Augen reiben, was bei der Ampel Regierung, so abgeht. Traurig es ist ein Trauerspiel.Südhesse hat geschrieben: Mo 5. Dez 2022, 19:46 Kämpft Lauterbach beherzt für die Legalisierung?
Ich bin mittlerweile für den PlanB. Entweder ist der Minister inkompetent oder er versucht es tatsächlich möglichst lange zu verschleppen. Immer wieder versucht er etwas abzusichern, wovon er wohl nicht ganz überzeugt ist.Südhesse hat geschrieben: Mo 5. Dez 2022, 19:46
Aber unser Karl muss sich mal ins Zeug legen. Umso wichtiger finde ich, dass man jetzt die Entkriminalisierung + Eigenanbau + CSC + Führerscheinregelung durchzieht.